Geopolitische Spannungen am Persischen Golf, steigende Treibstoffkosten, Evakuierungen im Kreuzfahrtbereich — TUI hat einiges zu schultern. Auf einer Investorenkonferenz in Paris hielt das Management dennoch an seinen Jahreszielen fest.

Jahresziele bleiben unangetastet

Auf der BofA Business Service, Leisure and Transport C-Suite Conference am 17. März bekräftigte TUI die Prognose für das laufende Geschäftsjahr: Das bereinigte EBIT soll um 7 bis 10 Prozent wachsen, der Umsatz um 2 bis 4 Prozent. Keine Anpassungen, keine Warnzeichen — trotz eines Marktumfelds, das durch Ölpreisdynamik und Sicherheitsrisiken in der Golfregion belastet wird.

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Die Lage im Nahen Osten trifft vor allem das Kreuzfahrtgeschäft. Routenanpassungen waren nötig, in Teilen auch Evakuierungen. Gleichzeitig steigen die Treibstoffkosten für die Flugsparte. Als Puffer dient die starke Nachfrage in der Karibik, die Ausfälle in der Golfregion zumindest teilweise kompensiert.

Dividendenrückkehr als Signal

Neben der Prognosebestätigung stützt die geplante Rückkehr zur Dividende das Anlegervertrauen. Für das vergangene Geschäftsjahr steht bereits eine Ausschüttung von 0,10 Euro je Aktie im Raum. Ab 2026 plant TUI eine reguläre Ausschüttungsquote von 10 bis 20 Prozent des bereinigten Gewinns je Aktie — ein klares Signal, dass das Management die Ertragsbasis als stabil genug einschätzt.

Analysten sehen für 2026 einen Gewinn je Aktie von rund 1,38 Euro und taxieren das durchschnittliche Kursziel auf 10,58 Euro. Zum aktuellen Kurs von 6,70 Euro — rund 25 Prozent unter dem Jahresanfangsniveau — impliziert das erhebliches Aufwärtspotenzial, sofern die operativen Ziele tatsächlich erreicht werden.

Nächster Prüfstein: 13. Mai

Bis zur Vorlage der Quartalszahlen am 13. Mai bleibt die Entwicklung der Treibstoffkosten und die Sicherheitslage im Nahen Osten der entscheidende Faktor. Positiv: Das veränderte Buchungsverhalten der Urlauber — mit wieder längerfristiger Planung — gibt TUI mehr Planungssicherheit für die Sommersaison. Ob die Prognose dann noch steht, wird der Mai-Bericht zeigen.

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