TUI Aktie: CEO greift zu
Nach der jüngsten Kurskorrektur setzen die TUI-Chefs ein klares Signal. Unmittelbar nach Vorlage der Quartalszahlen nutzten CEO Sebastian Ebel und weitere Vorstände die niedrigeren Notierungen für Zukäufe. Marktteilnehmer werten dies als demonstrativen Vertrauensbeweis in die laufende Sanierung, während der Kurs um wichtige charttechnische Marken kämpft.
Insider nutzen den Rücksetzer
Wenige Tage nach der Bilanzvorlage griffen die Führungskräfte zu. Laut Meldungen kauften Konzernchef Ebel und Finanzvorstand Mathias Kiep Aktienpakete zu Kursen zwischen 8,47 und 8,62 Euro. Auch David Schelp aus dem Vorstandsressort Märkte und Airlines investierte eine fünfstellige Summe.
Der Zeitpunkt ist nicht zufällig gewählt: Die Aktie notiert aktuell bei 8,38 Euro und hat sich damit rund 11 Prozent von ihrem 52-Wochen-Hoch entfernt. Dass das Management zu Kursen oberhalb des aktuellen Niveaus einstieg, deutet darauf hin, dass die Führungsetage den jüngsten Abschlag als überzogen bewertet.
Rekordzahlen stützen den Kurs
Fundamentale Unterstützung für diesen Optimismus liefert das operativ beste erste Quartal der Konzerngeschichte. Das bereinigte EBIT kletterte auf 77,1 Millionen Euro. Als wichtigster Ertragsbringer erwies sich die Kreuzfahrtsparte, deren bereinigtes Ergebnis um über 70 Prozent zulegte. Eine Auslastung von 98 Prozent unterstreicht die hohe Nachfrage in diesem Segment.
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Gleichzeitig beschloss die Hauptversammlung die Rückkehr zur Gewinnausschüttung. Aktionäre erhalten für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende von 0,10 Euro. Ab 2026 plant der Konzern, die Ausschüttungsquote auf bis zu 20 Prozent des bereinigten Gewinns anzuheben.
Gemischte Signale bei Buchungen
Trotz der starken Quartalsbilanz gibt es Herausforderungen. Die Buchungen für den kommenden Sommer liegen aktuell zwei Prozent unter dem Vorjahresniveau. Analysten beobachten die Nachfrageentwicklung genau, doch TUI verweist auf gestiegene Durchschnittspreise, welche die geringeren Volumina kompensieren.
Um neue Kundengruppen zu erschließen, plant der Konzern eine Expansion in das preissensiblere Segment mit einer eigenen „Abverkaufsmarke“. Zudem soll die Flotte im Sommer 2026 mit der „Mein Schiff Flow“ auf 19 Schiffe wachsen.
Die bestätigte Jahresprognose sieht eine Steigerung des bereinigten EBIT um 7 bis 10 Prozent vor. Technisch betrachtet findet die Aktie derzeit Unterstützung im Bereich der 200-Tage-Linie bei 8,10 Euro. Solange diese Marke hält, bleibt das übergeordnete Bild trotz der jüngsten Konsolidierung konstruktiv.
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