TUI Aktie: Vorstand greift zu
Die TUI-Aktie kam zuletzt nicht recht vom Fleck, obwohl die operativen Zahlen stimmen. Nun sendet die Führungsriege ein eindeutiges Signal der Stärke an die verunsicherten Anleger. Kurz nach der Hauptversammlung nutzen CEO Sebastian Ebel und Finanzvorstand Mathias Kiep das aktuelle Kursniveau für private Zukäufe.
- Insider-Deal: CEO und CFO kaufen eigene Aktien (Meldung vom 17. Februar 2026).
- Fundamentaldaten: Bereinigtes EBIT in Q1 auf 77 Millionen Euro gesteigert.
- Dividende: Rückkehr zur Ausschüttung mit 0,10 Euro je Aktie beschlossen.
- Kursentwicklung: Aktie notiert mit 8,48 Euro knapp 6 Prozent unter Jahresstart.
Überzeugter Einstieg
Die Transaktionen der Top-Manager erfolgen in einer interessanten Marktphase. Trotz solider Quartalsergebnisse und der beschlossenen Rückkehr zur Dividende reagierte der Kurs zuletzt verhalten und gab seit Jahresanfang um 6,09 Prozent nach. Aktuell notiert das Papier bei 8,48 Euro. Ebel und Kiep werten diesen Rücksetzer offensichtlich als Einstiegschance und unterstreichen damit ihren Glauben an die mittelfristigen Ziele des Touristikriesen. Solche Directors' Dealings gelten an der Börse oft als verlässlicher Indikator, da Vorstände den tiefsten Einblick in das laufende Geschäft haben.
Operative Wende bestätigt
Fundamentalen Rückenwind liefert der jüngste Quartalsbericht. Im saisonal oft schwierigen ersten Geschäftsquartal (Oktober bis Dezember 2025) steigerte TUI das bereinigte EBIT signifikant auf 77 Millionen Euro im Vergleich zu 51 Millionen im Vorjahr. Bei einem stabilen Umsatz von rund 4,9 Milliarden Euro beweist der Konzern Preissetzungsmacht in einem kompetitiven Umfeld. Die Prognose für das Gesamtjahr 2026 wurde zudem bekräftigt: Der Umsatz soll um 2 bis 4 Prozent wachsen, das bereinigte EBIT sogar um 7 bis 10 Prozent zulegen.
Die Kombination aus operativer Profitabilität, wiederaufgenommener Dividendenzahlung und den aktuellen Insider-Käufen stärkt das Sentiment für den Titel. Marktteilnehmer achten nun auf die charttechnische Stabilisierung: Gelingt es der Aktie, sich in den kommenden Handelstagen nachhaltig über der Marke von 8,50 Euro zu etablieren, wäre dies ein erstes Signal für eine Bodenbildung nach der jüngsten Korrektur.
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