Die Kieler Werftgruppe liefert zum ersten Mal ein vollautonomes Unterwasserfahrzeug an die Bundeswehr aus – und tritt zeitgleich als frisch börsennotiertes Unternehmen zur ersten ordentlichen Hauptversammlung zusammen. Beide Ereignisse markieren den Abschluss der Neustrukturierung nach dem Spin-off im Oktober 2025.

Autonomes System für U-Boot-Jagd einsatzbereit

Auf dem Marinestützpunkt Eckernförde übergab TKMS gemeinsam mit dem israelischen Partner Israel Aerospace Industries das unbemannte Unterwasserfahrzeug BlueWhale an die Deutsche Marine. Das System vereint Aufklärung, Sensortechnologie und Datenfusion zur Erkennung von Zielen über und unter der Wasseroberfläche. Kern des Systems ist ein spezielles Schleppsonar der hauseigenen Sparte ATLAS ELEKTRONIK, das primär der U-Boot-Bekämpfung dient.

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Die Auslieferung fügt sich in das Rüstungskonzept „Kurs Marine 2035+" ein. Der globale Marinemarkt verschiebt sich zunehmend in Richtung autonomer Aufklärungs- und Wirksysteme. Durch die Kombination bewährter U-Boot-Plattformen mit aktueller Drohnentechnologie positioniert sich das Unternehmen als vollintegriertes Systemhaus.

Erste Hauptversammlung als eigenständiges Unternehmen

Parallel zur Systemübergabe hielt die TKMS AG & Co. KGaA am 27. Februar ihre erste ordentliche Hauptversammlung seit dem Börsengang ab. Auf der Agenda der virtuellen Versammlung standen die Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2024/2025 sowie die Billigung der neuen Vorstandsvergütung.

Das Event dokumentiert die gewonnene unternehmerische Eigenständigkeit der Werftgruppe, die nach dem erfolgreichen Spin-off von 49 Prozent der Anteile im Oktober 2025 über einen direkten Kapitalmarktzugang verfügt. Die Aktie notiert aktuell bei 94,50 Euro und liegt seit Jahresanfang mit 36,46 Prozent im Plus. Die termingerechte Bereitstellung des BlueWhale-Systems dient internationalen Beschaffungsbehörden als direkter Nachweis der technologischen Lieferfähigkeit – ein wichtiges Signal für künftige Auftragsvergaben im wachsenden Segment autonomer Marineplattformen.

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