OHB Aktie: Milliarden-Potenzial bestätigt
Der Bremer Raumfahrtkonzern OHB SE erhält derzeit massiven Rückenwind von externer Seite. Ein aktueller Branchenbericht prognostiziert eine Verdopplung des Marktes für Erdbeobachtungssatelliten bis 2035 – exakt jenes Segment, auf das das Management seine Strategie zuletzt konsequent ausgerichtet hat. Für Anleger stellt sich die Frage: Kann das Unternehmen diese Steilvorlage in dauerhafte Kursgewinne ummünzen?
Externe Daten stützen Roadmap
Laut einer Analyse von Precedence Research soll das globale Marktvolumen für Erdbeobachtungssatelliten von aktuell rund 7 Milliarden auf 15,85 Milliarden US-Dollar im Jahr 2035 anwachsen. Diese Prognose deckt sich mit der internen Planung von OHB. Das Management identifizierte zuletzt steigende Budgets der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und nationale Verteidigungsausgaben als zentrale Wachstumstreiber. Das Ziel ist ambitioniert: Mittelfristig soll der jährliche Auftragseingang durchschnittlich 3 Milliarden Euro betragen.
Operative Basis und Rüstungs-Fantasie
Die Bücher füllen sich bereits. Im Jahr 2025 kletterte der Auftragseingang um 24 Prozent auf rund 2,1 Milliarden Euro, der feste Auftragsbestand wuchs sogar um 47 Prozent auf über 3,1 Milliarden Euro an. Für das laufende Jahr 2026 peilt der Konzern eine Gesamtleistung von 1,4 Milliarden Euro an, bis 2028 soll die Marke von 2,0 Milliarden Euro fallen.
Parallel dazu schärft OHB sein Profil im Verteidigungssektor. Bestätigte Gespräche mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall über eine mögliche Kooperation könnten die Position bei kommenden Bundeswehr-Ausschreibungen deutlich verbessern. Ein solcher Schulterschluss würde die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem Platzhirschen Airbus Defense and Space signifikant erhöhen.
Ariane 6 als Umsatztreiber
Auch im Trägerraketengeschäft herrscht nach langer Hängepartie Klarheit. Der erfolgreiche Erstflug der Ariane 6 und der Transport von Amazon-Satelliten markierten den Startschuss für die Serienfertigung. Durch die vollständige Übernahme der Tochter MT Aerospace sichert sich OHB die volle Wertschöpfung aus diesem Bereich. Mit 18 gebuchten Flügen allein für das Amazon-Kuiper-Projekt ist die Auslastung der Produktionslinien auf Jahre gesichert.
Hohe Volatilität im Kurs
Trotz der fundamentalen Fortschritte bleibt die Aktie schwankungsanfällig. Das Papier notiert aktuell bei 230,00 Euro und hat sich damit weit von den Tiefstständen bei rund 60 Euro gelöst. Allerdings sorgte der geringe Streubesitz zuletzt für deutliche Korrekturen nach der Rally Ende Januar. Die enorme 52-Wochen-Spanne bis 320 Euro verdeutlicht die Nervosität im Handel.
Die Kombination aus einer prognostizierten Marktverdopplung und der strategischen Öffnung hin zu Verteidigung und neuer Raumfahrtlogistik untermauert die Wachstumsthese. Entscheidend für die weitere Entwicklung ist nun, ob OHB die hohen Erwartungen mit konkreten Vertragsabschlüssen bestätigen kann. Den nächsten belastbaren Datenpunkt liefert das Unternehmen am 19. März 2026 mit den detaillierten Ergebnissen für das Gesamtjahr 2025.
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