TKMS Aktie: Überzeugendes Wachstum
TKMS drückt beim Umbau der europäischen Verteidigungsindustrie aufs Tempo – und will dabei nicht nur mitreden, sondern mitgestalten. Vor der Hauptversammlung am 27. Februar setzt das Management auf Konsolidierung in Europa und Expansion Richtung Nordamerika. Kann der Konzern diese Doppelstrategie mit vollen Auftragsbüchern auch operativ in bessere Margen übersetzen?
Konsolidierung in Europa: Standardisierung und ein Übernahmeangebot
In einer vorab veröffentlichten Rede zur anstehenden Hauptversammlung betonte CEO Oliver Burkhard, wie wichtig Standardisierung und Geschwindigkeit bei der Beschaffung sind. Sein Kernpunkt: Geld allein liefert keine Schiffe – entscheidend sei, wie schnell Kapazitäten aufgebaut und Programme umgesetzt werden.
Passend dazu legte TKMS ein unverbindliches Übernahmeangebot für German Naval Yards Kiel (GNYK) vor. Damit positioniert sich das Unternehmen als Treiber einer Marktkonsolidierung. TKMS war 2025 von Thyssenkrupp abgespalten und an die Börse gebracht worden; Thyssenkrupp hält weiterhin die Mehrheit an dem Marineausrüster.
Kanada-Partnerschaft: Angriff auf ein Milliardenprogramm
Parallel zur europäischen Agenda setzt TKMS auch international Akzente. Am 29. Januar unterzeichnete das Unternehmen eine strategische Vereinbarung mit Seaspan Shipyards in Kanada. Gemeinsam bewirbt sich das Konsortium um das „Canadian Patrol Submarine Project“.
Das Programm umfasst den Bau von bis zu zwölf konventionellen U-Booten, das Volumen wird auf über zehn Milliarden Euro geschätzt. Ein zentraler Baustein der Kooperation: Wartung und Instandhaltung sollen direkt in Kanada sichergestellt werden – eine zentrale Vorgabe der kanadischen Regierung.
Rekordaufträge, höhere Ziele – und die Aktie nahe am Hoch
Fundamental stützt sich die Story auf einen Rekord-Auftragsbestand von zuletzt 18,7 Milliarden Euro. Im ersten Quartal 2025/26 (bis 31. Dezember 2025) erzielte TKMS 545 Millionen Euro Umsatz. Das bereinigte EBIT lag bei 26 Millionen Euro, entsprechend einer Marge von 4,8%.
Auf Basis der vollen Bücher hob der Vorstand zuletzt die Umsatzprognose für 2025/26 an: Erwartet wird nun ein Plus von zwei bis fünf Prozent. Gleichzeitig soll die bereinigte EBIT-Marge im laufenden Jahr über sechs Prozent steigen. Außerdem plant TKMS für 2025/26 die erste Dividende.
Am Markt spiegelt sich die robuste Ausgangslage bereits in der Jahresperformance: Seit Jahresanfang liegt die Aktie bei plus 39,06% und notierte gestern bei 96,30 Euro – rund 4,27% unter dem 52-Wochen-Hoch von 100,60 Euro.
Am Freitag, 27. Februar, dürfte die Hauptversammlung zum nächsten Fixpunkt werden: Dann steht im Fokus, wie konkret TKMS die Konsolidierung vorantreiben will, was aus dem unverbindlichen GNYK-Angebot wird – und wie belastbar das Ziel einer EBIT-Marge von über sechs Prozent im laufenden Geschäftsjahr ist.
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