Rolls-Royce Aktie: Mehr Rückflüsse
Rolls-Royce dreht bei der Ausschüttungspolitik spürbar auf. Starke Zahlen für 2025 geben dem Management Rückenwind – und sollen nun direkt bei den Aktionären ankommen. Doch warum ist das Paket aus höherer Prognose und Milliarden-Rückkauf so ein klares Signal?
Starke Zahlen – und ein höheres Zielbild
2025 legte der zugrunde liegende operative Gewinn um 40% auf 3,5 Mrd. Pfund zu. Der Umsatz stieg auf 20,1 Mrd. Pfund, der freie Cashflow erreichte 3,3 Mrd. Pfund. Entscheidend für die Kapitalpolitik: Die Netto-Cash-Position verbesserte sich von 0,5 auf 1,9 Mrd. Pfund. Genau dieser Cash-Aufbau schafft den Spielraum für Rückkäufe und Dividenden, ohne dass die Bilanz sofort wieder enger wird.
Auf dieser Basis hob das Unternehmen auch die Ziele an. Für 2026 stellt Rolls-Royce nun einen zugrunde liegenden operativen Gewinn von 4,0 bis 4,2 Mrd. Pfund in Aussicht. Für 2028 wurden die Mittelfristziele auf 4,9 bis 5,2 Mrd. Pfund angehoben.
Milliarden-Rückkauf und deutlich höhere Dividende
Kern der Ankündigung ist ein mehrjähriges Aktienrückkaufprogramm über 7 bis 9 Mrd. Pfund für 2026 bis 2028. Bereits 2026 soll die erste Tranche bis zu 2,5 Mrd. Pfund umfassen. Enthalten ist ein bereits gestarteter Zwischen-Rückkauf über 200 Mio. Pfund, der am 2. Januar 2026 angelaufen ist. Die zurückgekauften Aktien sollen eingezogen werden – das reduziert das Grundkapital und kann den Gewinn je Aktie stützen.
Zusätzlich schlägt Rolls-Royce für 2025 eine Schlussdividende von 5,0 Pence je Aktie vor. Damit steigt die Gesamtdividende für 2025 auf 9,5 Pence – ein Plus von 58%. Die Schlussdividende steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung auf der Hauptversammlung am 30. April 2026.
Warum der Markt das positiv aufnahm
Die Ergebnisse und der Ausblick fielen laut Unternehmen über die Erwartungen hinweg besser aus. Operativ kamen mehrere Treiber zusammen: In der Zivilluftfahrt lagen die Triebwerks-Flugstunden bei 111% des Niveaus von 2019, Power Systems verbesserte die Profitabilität deutlich, und im Verteidigungsgeschäft ging das Jahr mit einem hohen Auftragsbestand zu Ende.
Auch im Kursbild spiegelt sich die zuletzt starke Phase: Am Freitag schloss die Aktie bei 15,70 Euro und notiert damit nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch.
Am 30. April 2026 wird mit der Hauptversammlung die Dividendenentscheidung formal – parallel bleibt 2026 der Blick auf die Umsetzung der ersten Rückkauftranche bis zu 2,5 Mrd. Pfund und darauf, ob Rolls-Royce seine Prognose-Spanne von 4,0 bis 4,2 Mrd. Pfund operativ untermauern kann.
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