Die norwegische Regierung hat gestern zwei weitere U-Boote der Klasse 212 CD bei ThyssenKrupp Marine Systems geordert. Damit erreicht das deutsch-norwegische Marineprogramm sein geplantes Maximum von zwölf Einheiten – und TKMS sichert sich ein weiteres Stück Planungssicherheit für die kommenden Jahre.

Die wichtigsten Fakten:

  • Norwegen erhöht Bestellung von vier auf sechs U-Boote der Klasse 212 CD
  • Gesamtprogramm umfasst nun zwölf Einheiten (je sechs für Deutschland und Norwegen)
  • Erste norwegische Auslieferung für 2029 geplant
  • Zwei norwegische Boote bereits im Bau in Deutschland
  • TKMS bewirbt sich parallel um kanadischen Großauftrag (bis zu zwölf weitere U-Boote)

Auslastung bis 2040 gesichert

Der Marineschiffbauer verfügt nach dem Börsengang im Oktober 2025 über einen Auftragsbestand von rund 18,6 Milliarden Euro. Die Produktionskapazitäten sind damit bis etwa 2040 ausgelastet. Die Klasse 212 CD gilt als technologische Benchmark im Segment konventioneller U-Boote, insbesondere durch erweiterte Vernetzbarkeit und minimierte Signatur.

Deutschland hatte bereits im Dezember 2024 vier Optionsboote fest bestellt und seine Bestellung ebenfalls auf sechs Einheiten aufgestockt.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei TKMS?

Kanada als nächster Meilenstein

TKMS hat sich gemeinsam mit deutschen und norwegischen Partnern für das kanadische U-Boot-Beschaffungsprogramm positioniert. Parallel dazu wurde gestern eine Kooperationsvereinbarung mit der kanadischen Seaspan Shipyards zur Instandhaltung kanadischer U-Boote bekanntgegeben. Sollte der kanadische Auftrag gelingen, könnte das Programmvolumen nochmals um bis zu zwölf Einheiten wachsen.

Die erste Hauptversammlung als börsennotiertes Unternehmen findet am 27. Februar in Essen statt. Thyssenkrupp hält weiterhin 51 Prozent der Anteile an dem MDAX-Mitglied, dessen Marktkapitalisierung aktuell bei etwa 6,4 Milliarden Euro liegt.

Anzeige

TKMS-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue TKMS-Analyse vom 31. Januar liefert die Antwort:

Die neusten TKMS-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für TKMS-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

TKMS: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...