BAT Aktie: Problematische Entwicklungen?
British American Tobacco blickt verhalten ins laufende Jahr. Am Donnerstag teilte der Konzern mit, dass 2026 lediglich die unteren Enden der mittelfristigen Wachstumsziele erreicht werden dürften. Das kam bei Anlegern nicht gut an – die Aktie rutschte am frühen Nachmittag um rund 2,5 Prozent auf 4.317 Pence ab.
Die mittelfristigen Vorgaben sehen ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent sowie einen Anstieg des bereinigten operativen Gewinns um vier bis sechs Prozent vor. Für 2026 erwartet das Management nun allerdings, dass diese Ziele am unteren Rand landen werden. Hinzu kommt: Das Wachstum beim operativen Ergebnis dürfte sich vor allem auf das zweite Halbjahr konzentrieren.
Zigarettenabsatz unter Druck
British American Tobacco rechnet branchenweit mit einem leichten Rückgang des Zigarettenabsatzes. Das geplante Umsatzwachstum soll deshalb hauptsächlich aus dem Geschäft mit Zigaretten-Alternativen wie Vapes kommen. Analyst Philip Spain von JPMorgan geht davon aus, dass die Markterwartungen für 2026 etwas sinken dürften – nicht zuletzt wegen ungünstiger Wechselkurse. Einige Investoren hätten sich wohl einen optimistischeren Ausblick für die sogenannten New Categories erhofft.
Die Zahlen für 2025 zeigten ein gemischtes Bild: Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn lag mit 11,6 Milliarden britischen Pfund (13,3 Milliarden Euro) leicht über dem Vorjahresniveau. Ohne das Kanada-Geschäft ergibt sich ein Plus von 2,3 Prozent auf 11,3 Milliarden Pfund. Der Konzernumsatz fiel hingegen um ein Prozent auf 25,6 Milliarden Pfund. Während das klassische Geschäft unter Druck stand, legte das Segment mit Zigaretten-Alternativen zu.
Aktienrückkäufe gehen weiter
Trotz des verhaltenen Ausblicks setzt British American Tobacco sein Aktienrückkaufprogramm fort. Das Unternehmen hat eine Vereinbarung mit Banco Santander geschlossen, um im Zeitraum vom 12. Februar bis 22. April 2026 eigene Aktien zu erwerben. Die zurückgekauften Papiere sollen eingezogen werden, um das Aktienkapital zu reduzieren. Für 2026 stellt der Konzern zudem ein Dividendenwachstum sowie Aktienrückkäufe im Volumen von 1,3 Milliarden Pfund in Aussicht.
Der Nettogewinn stieg 2025 um gut 150 Prozent auf 7,7 Milliarden Pfund – allerdings hatte im Vorjahr eine Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten in Kanada das Ergebnis stark belastet. Nach dem zuletzt starken Lauf der Aktie setzt sich nun die Konsolidierung fort.
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