Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) hebt die Umsatzprognose an und verweist auf einen Auftragsbestand von 18,7 Milliarden Euro – Rekordniveau. Trotzdem gab die Aktie am Mittwoch nach. Verkaufen Anleger in die guten Nachrichten hinein?

Umsatzausblick nach oben geschraubt

Der U-Boot-Spezialist erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 nun ein Umsatzwachstum zwischen 2 und 5 Prozent. Ursprünglich kalkulierte das Management mit einer Spanne von minus 1 bis plus 2 Prozent. Die neue Prognose liegt damit über dem Analystenkonsens von 2,9 Prozent.

Beim bereinigten operativen Ergebnis peilt TKMS weiterhin eine Marge von mehr als 6 Prozent an. Mittelfristig soll diese auf über 7 Prozent steigen – bei einem jährlichen Umsatzwachstum von rund 10 Prozent.

Rekordauftragsbestand gibt Rückenwind

Im ersten Quartal (Oktober bis Dezember 2025) erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 545 Millionen Euro, ein Minus von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das bereinigte EBIT blieb mit 26 Millionen Euro stabil, die Marge verbesserte sich leicht auf 4,8 Prozent.

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Zentrale Quartalsdaten:

  • Auftragsbestand: 18,7 Mrd. € (Rekordniveau)
  • Auftragseingang Q1: 904 Mio. € (inkl. größter Torpedoauftrag der Firmengeschichte)
  • Umsatz Q1: 545 Mio. € (-1%)
  • EBIT-Marge Q1: 4,8%

CEO Oliver Burkhard führt die anhaltend hohe Nachfrage auf geopolitische Spannungen zurück, die den Bedarf an maritimen Verteidigungsfähigkeiten weltweit treiben.

Kurs gibt nach – Gewinnmitnahmen im Spiel

Trotz der positiven Nachrichten verlor die TKMS-Aktie am 11. Februar rund 1,4 Prozent und schloss bei 93,45 Euro. Marktbeobachter werten dies als klassisches "Sell the Good News"-Szenario. Seit dem Börsengang notiert das Papier allerdings weiterhin deutlich über dem Ausgabepreis von 60 Euro – ein Plus von mehr als 55 Prozent.

Parallel dazu kündigte CEO Burkhard an, die Übernahmegespräche mit German Naval Yards Kiel in den kommenden Wochen voranzutreiben. Mit dem Rekordauftragsbestand und der angehobenen Prognose zeigt sich TKMS gut aufgestellt – die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, ob das Unternehmen die ambitionierten Wachstumsziele tatsächlich erreicht.

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