TKMS Aktie: Erwartungsgemäß ruhig
Militärschläge im Nahen Osten treiben Rüstungsaktien nach oben. Auch die Marinesparte von thyssenkrupp profitiert von der neuen Bedrohungslage – doch die Kursgewinne fallen verhalten aus.
Nach den jüngsten US-israelischen Angriffen auf den Iran und den darauffolgenden Vergeltungsschlägen rücken Rüstungswerte in den Fokus der Anleger. Die TKMS-Aktie legt am Montagmorgen im vorbörslichen Tradegate-Handel zeitweise um 3,68 Prozent auf 98,50 Euro zu. Damit bleibt die Marinesparte hinter den Kurssprüngen der Konkurrenz zurück.
Raketenabwehr im Mittelpunkt
Die Eskalation lenkt den Blick auf Abwehrsysteme. „Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran und die anschließenden Vergeltungsschläge dürften den Blick von Investoren auf Raketenabwehrsysteme richten", analysiert Charles Armitage von der Citigroup. Bereits im Juni 2025 wurden laut Medienberichten zwischen 15 und 25 Prozent des gesamten THAAD-Arsenals der US-Armee verbraucht, um iranische Raketen gegen Israel abzufangen. Das Verschleißtempo dürfte nun deutlich höher liegen.
Rheinmetall steigt vorbörslich um 4,52 Prozent auf 1.744,50 Euro, HENSOLDT schießt um 7,73 Prozent auf 80,80 Euro nach oben, und RENK klettert um 7,75 Prozent auf 61,48 Euro. Die deutlich schwächere Performance von TKMS zeigt: Der Markt setzt in dieser Krise primär auf Hersteller von Luft- und Raketenabwehrsystemen.
USA stocken Ausgaben auf
Die Citigroup rechnet mit steigenden US-Rüstungsausgaben. Systeme wie Iris-T SLM von Diehl und HENSOLDT sowie Skyranger von Rheinmetall stehen im Mittelpunkt. Auch JPMorgan-Experte David Perry sieht Kursphantasie bei Unternehmen mit hohen US-Umsatzanteilen – nennt aber vor allem BAE Systems, RENK, Leonardo und QinetiQ.
TKMS als reiner Marineproduzent spielt in der aktuellen Bedrohungslage eine Nebenrolle. Die Marinesparte profitiert zwar grundsätzlich von steigenden Verteidigungsbudgets, doch die unmittelbare Nachfrage nach U-Booten und Marinesystemen wird durch die Raketenkrise kaum beeinflusst. Die verhaltene Kursreaktion spiegelt diese Zurückhaltung der Investoren wider.
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