Die Eskalation im Nahen Osten katapultiert die DroneShield-Aktie am 2. März 2026 um über 10 Prozent nach oben. Während sich USA und Israel einen Schlagabtausch mit dem Iran liefern – und beide Seiten Drohnen einsetzen – wittern Investoren ein massives Nachfragewachstum für Abwehrtechnologien. Der australische Spezialist für Drohnenabwehr hatte erst Ende Februar mit Rekordergebnissen für Aufsehen gesorgt.

Vom Verlustzonen zum Gewinnbringer

Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2025, die DroneShield am 25. Februar vorlegte, sprechen eine klare Sprache: Der Umsatz explodierte um 276 Prozent auf 216,5 Millionen australische Dollar. Das EBITDA drehte von minus 8,6 Millionen auf plus 4,5 Millionen Dollar ins Positive. Unterm Strich stand ein Gewinn von 3,5 Millionen Dollar – ein Anstieg von 367 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Bilanz gibt dem Wachstumskurs Rückenwind: Keine Schulden, dafür 210 Millionen Dollar Cash auf der hohen Kante. Besonders interessant entwickelt sich das Software-Geschäft. Die wiederkehrenden SaaS-Erlöse stiegen um 312 Prozent auf 11,6 Millionen Dollar. Das Management peilt an, binnen fünf Jahren 30 Prozent des Gesamtumsatzes über Software-Abos zu generieren – ein Schritt weg vom reinen Hardware-Verkauf hin zu planbaren Einnahmeströmen.

Pipeline prall gefüllt

Der Auftragseingang gibt Anlass zu Optimismus. Ein europäischer Militärkunde bestellte tragbare Drohnenabwehrsysteme im Wert von 49,6 Millionen Dollar – bereits der 15. Auftrag dieses Kunden, der insgesamt über 86,5 Millionen Dollar umfasst. Die Auslieferung soll komplett im ersten Quartal 2026 erfolgen, ebenso die Bezahlung. Hinzu kommen sechs weitere Verträge über einen westlichen Reseller mit kombiniertem Volumen von 21,7 Millionen Dollar.

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Die Sales-Pipeline schwoll bis Februar auf 2,3 Milliarden Dollar an – ein Plus von 200 Millionen Dollar binnen eines Monats. Europa und Großbritannien dominieren mit 1,2 Milliarden Dollar über 78 Projekte. Asien-Pazifik steuert 481 Millionen Dollar bei, die USA 283 Millionen Dollar. Das größte Einzelprojekt hat ein Volumen von 750 Millionen Dollar. Für 2026 hat DroneShield bereits 104 Millionen Dollar an gesicherten Aufträgen in den Büchern.

Kapazitäten hochfahren

Die Jahresproduktionskapazität soll bis Ende 2026 von 500 Millionen auf 2,4 Milliarden Dollar steigen. Neue Werke in Australien, den USA und Europa werden hochgezogen. Allein in Sydney kamen 3.000 Quadratmeter Produktionsfläche und 2.500 Quadratmeter für Forschung und Entwicklung hinzu. Die Belegschaft verdoppelte sich nahezu auf über 450 Mitarbeiter.

Mit Michael Powell holte sich DroneShield einen erfahrenen Operativ-Chef ins Boot – mehr als 25 Jahre Führungserfahrung in Verteidigung, Luftfahrt und kritischer Infrastruktur. Die Botschaft: Das Unternehmen bereitet sich auf globales Wachstum vor und will die Abstimmung zwischen Entwicklung, Produktion und Lieferketten straffen.

Ausführung wird entscheidend

Die Broker von Bell Potter erwarten 2026 als Wendepunkt für die globale Drohnenabwehr-Industrie. Aus der 2,3-Milliarden-Pipeline sollten in den kommenden drei bis sechs Monaten substanzielle Aufträge fließen. Zwei Fragen stehen im Zentrum: Wie schnell lässt sich die neue Produktionskapazität vollständig hochfahren? Und in welchem Tempo verwandeln sich Pipeline-Chancen in tatsächliche Umsätze? Die geopolitische Großwetterlage spielt DroneShield derzeit in die Karten – nun muss das Unternehmen liefern.

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