Tilray Aktie: Keine Hoffnungszeichen
Tilray Brands startet das Jahr 2026 mit einer klaren strategischen Offensive, muss an der Börse jedoch deutliche Verluste hinnehmen. Während das Unternehmen sein europäisches Medizinalcannabis-Geschäft ausbaut und die Alkoholsparte modernisiert, rutschte der Aktienkurs im Januar massiv ab. Investoren stehen vor der Frage: Können diese operativen Maßnahmen die negative Stimmung im Sektor nachhaltig drehen?
Fokus auf Europa und Getränke
Ein Lichtblick in den jüngsten Bilanzen war das internationale Geschäft. Der Umsatz im Bereich Cannabis stieg im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 im Jahresvergleich um 36 Prozent. Um diesen Trend zu festigen, kündigte das Unternehmen am 22. Januar die Umfirmierung seiner italienischen Sparte in Tilray Medical Italia an. Ziel ist eine skalierbare Plattform, unterstützt durch eine Vertriebspartnerschaft mit dem Pharmaunternehmen Molteni Farmaceutici und einem erweiterten Portfolio an EU-GMP-zertifizierten Produkten.
Parallel dazu versucht Tilray, sein Alkoholsegment zu beleben, das im letzten Quartal rückläufige Umsätze verzeichnete. Als Gegenmaßnahme erhielt die Marke Terrapin Beer Co. erst vor zwei Tagen, am 29. Januar, eine umfassende Frischzellenkur inklusive neuem Logo und Design. Auch das Line-up für das jährliche SweetWater 420 Fest wurde fixiert, um die Bindung zur Zielgruppe zu stärken.
Schwieriges Marktumfeld
Diese operativen Schritte treffen auf ein extrem herausforderndes Börsenumfeld. Der Cannabis-Sektor steht insgesamt unter Druck: Der Global Cannabis Stock Index verlor im Januar 10,6 Prozent an Wert.
Besonders hart traf es dabei Tilray selbst. In einer Analyse des Canadian Cannabis LP Index, der insgesamt um 4,9 Prozent nachgab, wurde das Unternehmen als schwächster Wert identifiziert. Die Aktie verzeichnete im Januar einen Kursverlust von 18,0 Prozent.
Der weitere Kursverlauf hängt maßgeblich davon ab, ob die duale Strategie aus internationalem Cannabis-Wachstum und der Neuausrichtung der Getränkesparte schnell greift. Angesichts der anhaltenden Sektorschwäche und der Unsicherheit über regulatorische Änderungen in den USA müssen die kommenden Quartalszahlen beweisen, dass die Expansion trotz des Gegenwinds profitables Wachstum generieren kann.
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