Tilray Brands setzt auf Bier, um sich neu zu erfinden. Mit der Übernahme zentraler BrewDog-Assets in Großbritannien und Irland will das Unternehmen sein Getränkesegment grundlegend ausbauen — und den Umsatz dort in kurzer Zeit mehr als verdoppeln.

Der Deal im Überblick

Für einen Kaufpreis von 33 Millionen Pfund sicherte sich Tilray die BrewDog-Marke, die Hauptbrauerei im schottischen Ellon sowie elf Pubs. Das Ellon-Werk, in das BrewDog zuvor rund 100 Millionen Pfund investiert hatte, liefert Tilray damit sofortige Produktionskapazitäten in Europa — ohne jahrelangen Aufbau aus eigener Kraft.

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CEO Irwin Simon bezeichnete die Transaktion als Beschleuniger der europäischen Expansionsstrategie um mehrere Jahre. Die neu erworbenen Assets sollen jährlich rund 200 Millionen US-Dollar Nettoumsatz sowie zwischen 6 und 8 Millionen US-Dollar bereinigtes EBITDA beisteuern.

Weg zur 500-Millionen-Plattform

Das Getränkesegment erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 241 Millionen US-Dollar. Mit dem BrewDog-Zukauf peilt Tilray nun eine globale Getränkeplattform von rund 500 Millionen US-Dollar Jahresumsatz an.

Hinter dieser Strategie steckt auch ein strukturelles Motiv: Tilray reduziert damit seine Abhängigkeit vom Cannabisgeschäft und baut das Konsumgüterportfolio gezielt aus. In den USA war Tilray bereits der viertgrößte Craft-Beer-Hersteller, BrewDog rangierte dort auf Platz 30. Die Kombination beider Marken soll die Distributionsnetzwerke in Nordamerika und Europa stärken.

Die Ellon-Brauerei bildet dabei das operative Fundament für künftige Produkteinführungen im europäischen Markt. Ob die Integration reibungslos gelingt und die Umsatzziele tatsächlich erreichbar sind, wird sich im laufenden Geschäftsjahr zeigen — es ist die entscheidende Bewährungsprobe für Tilrays Neuausrichtung.

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