Apple Aktie: Produktivitätszuwachs erwartet!
Der Tech-Gigant steht vor einem strategischen Spagat: Einerseits belasten steigende Kosten für Speicherchips die Margen, andererseits soll "Apple Intelligence" 2026 zum zentralen Wachstumstreiber werden. Bernstein-Analyst Mark Newman blendet die kurzfristigen Risiken aus und erhöhte am Dienstag sein Kursziel deutlich. Die Hoffnung liegt auf einem neuen Superzyklus durch KI-Integration.
Analysten sehen KI als Kurstreiber
Mark Newman von Bernstein schraubte sein Kursziel für die Apple-Aktie von 325 auf 340 US-Dollar nach oben. Zwar räumte der Experte ein, dass die eskalierenden Speicherpreise die Bruttomarge des Konzerns bis Jahresende um 1,5 Prozentpunkte drücken könnten, doch die langfristigen Chancen überwiegen seiner Ansicht nach.
Im Fokus steht die Einführung von "Siri 2.0" und die breite Ausrollung von Apple Intelligence. Newman prognostiziert, dass die Komponentenpreise für das nächste iPhone zwar um rund 15 Prozent steigen dürften, Apple dies jedoch durch einen 12-prozentigen Anstieg des durchschnittlichen Verkaufspreises kompensieren kann. Ein weiterer Katalysator für 2026 sei die Zusammenarbeit mit Google, um deren Gemini-KI-Modelle direkt auf den Apple-Geräten zu integrieren.
Umbau im Ökosystem
Neben der Hardware justiert Apple auch seine Dienstleistungssparte neu. Ein bedeutender Wechsel vollzieht sich bei der Apple Card: JPMorgan Chase ersetzt Goldman Sachs als Herausgeber. Dieser Schritt betrifft über 12 Millionen Karteninhaber und verschafft Apple Zugang zur Expertise und Infrastruktur der größten US-Bank.
Auch bei der Software öffnet sich der Konzern weiter. CarPlay soll künftig KI-Chatbots von Drittanbietern integrieren, was Entwicklern neue Möglichkeiten im Fahrzeug-Entertainment bietet. Gleichzeitig wird das Projekt eines eigenständigen KI-Gesundheitscoaches laut Berichten zugunsten integrierter Features in bestehenden Apps zurückgefahren – ein Zeichen dafür, dass Apple verstärkt auf Partnerschaften statt reiner Eigenentwicklung setzt.
Marktumfeld und Ausblick
Der globale Mangel an Speicherchips zwingt den Konzern indes zur Priorisierung in der Fertigung. Berichten zufolge konzentriert sich die Produktion für 2026 primär auf High-End-iPhone-Modelle, während Standard-Varianten aufgrund der knappen Komponenten verschoben werden könnten.
Apple setzt 2026 alles auf die Karte KI und akzeptiert dafür kurzfristigen Kostendruck. Ob die Strategie aufgeht, wird maßgeblich von der Akzeptanz der neuen "Apple Intelligence"-Funktionen und der Fähigkeit abhängen, die höheren Hardwarepreise am Markt erfolgreich durchzusetzen.
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