Nach einem überzeugenden Quartalsbericht hat IBM-Direktor David Farr ein deutliches Zeichen gesetzt: Er kaufte Aktien für über 300.000 Dollar. Gleichzeitig expandiert der Tech-Konzern mit einer neuen KI-Lösung in den deutschen Behördenmarkt. Die jüngsten Zahlen übertrafen die Erwartungen der Analysten – und die Insider-Transaktion erfolgte unmittelbar nach der Veröffentlichung.

Wichtige Fakten auf einen Blick:

  • Insider-Kauf: 1.000 Aktien zu je 304 Dollar (30. Januar 2026)
  • Q4-Umsatz: 19,69 Mrd. Dollar (+12,2% zum Vorjahr)
  • Gewinn je Aktie: 4,52 Dollar (Konsens: 4,33 Dollar)
  • Neue KI-Kooperation mit Dataport für deutsche Behörden

Direktor stockt Position deutlich auf

David Farr erwarb am 30. Januar 1.000 IBM-Aktien zu einem Durchschnittspreis von 304 Dollar. Die Investition summiert sich auf 304.000 Dollar. Damit erhöhte der Direktor seinen direkten Bestand um rund 12 Prozent auf 9.258 Aktien – aktuell ein Wert von etwa 2,8 Millionen Dollar.

Der Zeitpunkt ist bemerkenswert: Der Kauf erfolgte nur zwei Tage nach der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse. Am 28. Januar hatte IBM Zahlen vorgelegt, die sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz über den Analystenschätzungen lagen. Der Gewinn je Aktie übertraf die Erwartung um 19 Cent.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei IBM?

KI-Tool für deutsche Verwaltung

Heute gaben IBM und der IT-Dienstleister Dataport die Einführung von „dSprachKI" bekannt. Die Anwendung soll Mitarbeiter im öffentlichen Dienst bei der Transkription medizinischer Berichte, Diktate und Besprechungen unterstützen.

Die Lösung nutzt Open-Source-Modelle wie „Whisper" und „Mistral" über die data[port]ai-Plattform. Entscheidend für den Einsatz im öffentlichen Sektor: Sämtliche Datenverarbeitung findet ausschließlich im BSI-zertifizierten Rechenzentrum von Dataport statt. Sensible Informationen verlassen die gesicherte Infrastruktur nicht.

Analysten heben Kursziel an

Die IBM-Aktie eröffnete heute bei 306,48 Dollar. Nach dem Quartalsbericht erhöhten die Analysten von Bernstein ihr Kursziel am 29. Januar auf 330 Dollar. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei rund 286,5 Milliarden Dollar.

Die nächste Quartalsdividende von 1,68 Dollar je Aktie wurde bereits angekündigt. Der Ex-Dividenden-Tag ist für den 10. Februar festgelegt – das entspricht einer annualisierten Rendite von etwa 2,2 Prozent. Zudem verstärkt PepsiCo-Chef Ramon Laguarta ab dem 1. März den Aufsichtsrat von IBM.

IBM-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue IBM-Analyse vom 02. Februar liefert die Antwort:

Die neusten IBM-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für IBM-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 02. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

IBM: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...