Nach der Hauptversammlung ist vor der Realität. Thyssenkrupp setzt massiv auf die Karte „Grüner Stahl“, doch das konjunkturelle Umfeld in Deutschland bleibt ein spürbarer Gegenwind. Während die Aktie zuletzt deutlich zulegen konnte, fragen sich Anleger nun: Kann der Konzern seine ambitionierten Pläne schnell genug umsetzen, um die jüngste Bewertung zu rechtfertigen?

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  • Ereignis: Ordentliche Hauptversammlung am 30. Januar 2026
  • Kursentwicklung: +22,12 % in den letzten 30 Tagen
  • Schlüsselfaktor: Transformation durch „tkH2Steel“
  • Nächster Termin: Quartalszahlen am 12. Februar 2026

Wette auf Wasserstoff

Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht das Großprojekt „tkH2Steel“. Für den Industriekonzern ist die Umstellung auf eine klimaneutrale Produktion mittels Wasserstoff nicht nur eine ökologische Notwendigkeit, sondern die zentrale Wette auf die Zukunft. Marktbeobachter sehen hierin den wichtigsten Treiber für eine langfristige Neubewertung. Dass der Markt diese Strategie aktuell honoriert, zeigt der Blick auf die Kurstafel: Mit aktuell 11,32 Euro hat sich das Papier weit vom 52-Wochen-Tief bei 4,43 Euro entfernt.

Gegenwind aus der Konjunktur

Trotz der strategischen Fortschritte bleibt die kurzfristige Lage angespannt. Die Prognosen für das Wirtschaftswachstum in Deutschland 2026 sind verhalten, was traditionell die zyklische Stahlnachfrage bremst. Hinzu kommen geopolitische Unsicherheiten und handelspolitische Weichenstellungen auf EU-Ebene, die den Sektor belasten könnten. Die hohe Volatilität der Aktie von rund 57 Prozent unterstreicht die Nervosität der Marktteilnehmer, die zwischen Hoffnungen auf die Dekarbonisierung und der Sorge vor einer stagnierenden Weltwirtschaft schwanken.

Der nächste entscheidende Impuls steht bereits fest: Am 12. Februar 2026 veröffentlicht Thyssenkrupp den Zwischenbericht für das erste Quartal. Diese Zahlen werden zeigen müssen, ob die operative Entwicklung mit der strategischen Vision Schritt halten kann.

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