Bloom Energy Aktie: Große Woche steht an
Bloom Energy steht vor einer entscheidenden Woche. Am Mittwoch legt der Hersteller von Festoxid-Brennstoffzellen die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Das Unternehmen gilt als einer der großen Profiteure des explodierenden Strombedarfs von KI-Rechenzentren – entsprechend gespannt blicken Investoren auf die Ergebnisse.
Die Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten rund 400 Prozent zugelegt und erreichte am 28. Januar ein 52-Wochen-Hoch von 167,57 Dollar. Die Marktkapitalisierung liegt mittlerweile bei über 34 Milliarden Dollar.
Was am 5. Februar zu erwarten ist
Bloom Energy veröffentlicht die Q4-Zahlen am Mittwoch nach Börsenschluss. Um 23 Uhr deutscher Zeit folgt die Telefonkonferenz mit dem Management. Im dritten Quartal übertraf das Unternehmen die Erwartungen deutlich: Der Umsatz lag bei 519 Millionen Dollar, der Gewinn pro Aktie bei 0,15 Dollar – Analysten hatten nur 0,10 Dollar erwartet.
Entscheidend wird sein, wie sich die großen Rechenzentrumsverträge in Umsätzen niederschlagen. Investoren dürften außerdem auf die Guidance für 2026 achten und auf Updates zum Wyoming-Rechenzentrum-Projekt, das Morgan Stanley zufolge rund 3 Milliarden Dollar Umsatzpotenzial bietet.
Milliarden-Partnerschaften als Wachstumstreiber
Bloom Energy hat sich zuletzt mehrere strategische Großdeals gesichert:
- Brookfield Asset Management: 5-Milliarden-Dollar-Partnerschaft, die Bloom zum bevorzugten Stromlieferanten für Brookfields weltweite KI-Fabriken macht
- American Electric Power: Beschaffungsvertrag über 2,65 Milliarden Dollar für die Stromversorgung von KI-Rechenzentren
- Weitere Kunden: Oracle, Equinix und CoreWeave setzen auf Bloom-Technologie
Das Unternehmen hat bislang rund 1,5 Gigawatt Brennstoffzellen-Kapazität in über 1.200 Installationen weltweit ausgeliefert.
Rechenzentren drängen vom Netz
Eine aktuelle Marktstudie von Bloom Energy zeigt, wohin die Reise geht. Das Unternehmen befragte 152 Entscheider aus der Rechenzentrumsbranche:
- Ein Drittel der Rechenzentren soll bis 2030 vollständig netzunabhängig betrieben werden
- Die Rechenzentrumskapazität in Texas wird sich voraussichtlich bis 2028 mehr als verdoppeln und 30 Prozent der gesamten US-Nachfrage erreichen
- 45 Prozent der Befragten planen bis 2028 den Einsatz von Gleichstrom-Verteilungsarchitekturen
Diese Entwicklung spielt Bloom direkt in die Karten: Das Unternehmen bietet dezentrale Stromlösungen an, die überlastete Stromnetze umgehen – genau das, was die Branche zunehmend sucht.
Bewertung reflektiert hohe Erwartungen
Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von über 2.000 auf Basis der letzten zwölf Monate preist der Markt massives künftiges Gewinnwachstum ein. Die Quartalszahlen am Mittwoch werden zeigen, ob diese Erwartungen gerechtfertigt sind. Besonders der Ausblick auf 2026 dürfte die weitere Kursentwicklung maßgeblich beeinflussen.
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