The Trade Desk Aktie: Ernste Hinweise
The Trade Desk hat seinen Finanzchef Alexander Kayyal nach nur fünf Monaten im Amt entlassen. Die Nachricht kam überraschend und ohne nähere Begründung – keine gute Kombination für Anleger. Seit der Ankündigung am Montag steht die Aktie unter Druck. Nun rückt die Quartalsbilanz Ende Februar in den Fokus.
Blitzentlassung wirft Fragen auf
Am 26. Januar gab das Unternehmen bekannt, dass Kayyals Arbeitsvertrag mit sofortiger Wirkung beendet wurde. Der Manager hatte die Position erst im späten Sommer 2025 übernommen. Warum er gehen musste, teilte The Trade Desk nicht mit. Diese Intransparenz verunsichert: Eine so kurze Amtszeit deutet entweder auf schwerwiegende Differenzen oder interne Probleme hin.
Als Interims-CFO übernahm Tahnil Davis, die seit fast elf Jahren im Unternehmen arbeitet und bislang als Chief Accounting Officer tätig war. CEO Jeff Green betonte, Davis kenne die Finanzstrukturen und Abläufe bestens. Die Personalie soll Stabilität signalisieren – ob das gelingt, muss sich erst zeigen.
Analysten uneinig, Aktie schwächelt
Die Reaktion an der Börse fiel deutlich aus. Die Aktie rutschte in den mittleren 30-Dollar-Bereich und liegt damit deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 118,90 US-Dollar. Allein in den vergangenen sieben Tagen verlor der Titel mehr als 14 Prozent.
Analysten zeigen sich gespalten:
- Jefferies Financial Group hält an „Hold" mit einem Kursziel von 40 US-Dollar fest – Spielraum nach oben ist begrenzt.
- Truist Financial bleibt optimistischer und setzt auf „Buy" mit einem Ziel von 60 US-Dollar, verweist aber auf das Kerngeschäft, nicht auf die aktuelle Führung.
Quartalszahlen werden richtungsweisend
Am 25. Februar legt The Trade Desk die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Investoren erwarten klare Antworten: Läuft das Wachstum in Connected TV und Retail Media wie geplant? Wie sieht der Ausblick für 2026 aus? Und vor allem: Gibt es operative Probleme, die mit der CFO-Entlassung zusammenhängen könnten?
CEO Green treibt weiterhin die strategische Neuausrichtung voran, mit dedizierten Einheiten für CTV, Retail Media und Identity-Lösungen. Die Plattform-Technologie gilt als stark, doch die Führungskrise kommt zur Unzeit. Bis zur Bilanzvorlage dürfte die Aktie nervös bleiben.
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