Anleger der Deutschen Telekom müssen sich weiter in Geduld üben. Die britische Investmentbank Barclays hat ihre Bewertung für den DAX-Konzern aktualisiert und das Kursziel leicht nach unten korrigiert. Während die Marktteilnehmer die neue Einschätzung verdauen, verschiebt sich der entscheidende Impulsgeber aus den USA um einige Tage nach hinten.

Das Wichtigste in Kürze:
* Analysten-Votum: Barclays bestätigt „Overweight“, senkt aber das Ziel.
* Neues Kursziel: 38,50 Euro (zuvor 40,00 Euro).
* Terminänderung: T-Mobile US berichtet erst am 11. Februar 2026.

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Optimismus trotz Zielsenkung

In einer am Donnerstag veröffentlichten Studie schraubten die Analysten von Barclays ihre Erwartungen etwas zurück. Das Kursziel für die T-Aktie sinkt von 40,00 auf 38,50 Euro. Trotz dieser Anpassung hält die Bank an ihrer positiven Einstufung „Overweight“ fest.

Gemessen am aktuellen Kursniveau von 27,45 Euro impliziert die neue Bewertung weiterhin ein theoretisches Aufwärtspotenzial von rund 40 Prozent. Die Anpassung reflektiert eine Neubewertung der mittelfristigen Wachstumsperspektiven in einem herausfordernden Marktumfeld, ändert aber nichts an der grundsätzlichen Kaufempfehlung der Briten.

Warten auf T-Mobile US

Der eigentlich erwartete Kurstreiber lässt unterdessen etwas länger auf sich warten. Die US-Tochter T-Mobile US, die traditionell den Löwenanteil zum Konzernergebnis beisteuert, hat die Veröffentlichung ihrer Jahreszahlen verschoben. Statt wie ursprünglich geplant, gewährt das Unternehmen nun am Mittwoch, den 11. Februar 2026, Einblick in die Bücher.

Dieser Termin gewinnt durch ein gleichzeitig stattfindendes „Capital Markets Day Update“ an zusätzlicher Bedeutung. Investoren erhoffen sich konkrete Details zur künftigen Kapitalallokation und der Wachstumsstrategie auf dem wichtigen US-Markt. Diese Nachrichten dürften maßgeblich die Stimmung für die zwei Wochen später folgenden Konzernzahlen der Muttergesellschaft prägen.

Chartbild bleibt eingetrübt

Zum Wochenausklang zeigt sich die Aktie mit einem minimalen Plus von 0,04 Prozent wenig bewegt. Der Blick auf die Charttechnik verrät jedoch, warum der Titel aktuell nicht recht vom Fleck kommt.

Mit einem Kurs von 27,45 Euro notiert das Papier knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt, der bei 27,61 Euro verläuft. Dieser gleitende Durchschnitt wirkt derzeit als kurzfristiger Widerstand. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf 1,33 Prozent. Erst ein nachhaltiger Sprung über die 27,60-Euro-Marke würde das charttechnische Bild aufhellen und könnte als Signal für eine Bodenbildung gewertet werden.

Entscheidend für die weitere Richtung werden nun die kommenden zwei Wochen. Liefert T-Mobile US am 11. Februar überzeugende Strategie-Updates, könnte dies den nötigen Schwung für den Gesamtkonzern bringen, bevor die Deutsche Telekom am 26. Februar 2026 ihren eigenen Geschäftsbericht vorlegt.

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