Vulcan Energy Aktie: Unter Druck
Vulcan Energy hat zum Quartalsende eine deutlich gestärkte Liquidität gemeldet und beim Lionheart-Projekt wichtige Haken gesetzt. Trotzdem gab die Aktie in Sydney nach. Der Markt scheint nach der Finanzierungszusage weniger auf Meilensteine zu schauen – und stärker auf die Umsetzung.
Wichtige Eckdaten aus dem Update:
- Kassenbestand (31.12.2025): 523,1 Mio. Euro
- Mittelzufluss aus Finanzierung (Q4): 508,8 Mio. Euro
- Schlusskurs an der ASX heute: 4,03 A$ (-3,36%)
- Lionheart Phase One: Genehmigungen erteilt, Bau läuft
- Großaktionär: Van Eck erhöht Anteil auf 5,04%
Finanzierung steht – Fokus verschiebt sich
Heute veröffentlichte Vulcan den Activity Report und die Cashflow-Rechnung für das Schlussquartal 2025. Der Kassenbestand lag zum Stichtag bei 523,1 Mio. Euro. Der Sprung geht vor allem auf Finanzierungszuflüsse von rund 508,8 Mio. Euro zurück, die das Unternehmen im Zuge von Eigenkapitalmaßnahmen zur Projektumsetzung eingesammelt hat.
An der ASX half das zunächst nicht: Die Aktie schloss 3,36% tiefer bei 4,03 A$. Als Grund wurde unter anderem Gewinnmitnahme nach der „Final Investment Decision“ (FID) im Dezember genannt. Außerdem rückt laut Einschätzung von Marktbeobachtern nach gesicherter Finanzierung das Ausführungsrisiko stärker in den Vordergrund. Was zählt für den Markt jetzt mehr – die vollen Kassen oder der reibungslose Baufortschritt? Genau diese Verschiebung erklärt die Reaktion.
Lionheart: Genehmigungen da, Bau gestartet
Im Mittelpunkt des Quartals stand die Finanzierung der Phase One des Lionheart-Projekts in Deutschland. Vulcan bestätigte, dass Ende 2025 ein Finanzierungspaket über insgesamt 2,2 Mrd. Euro gesichert wurde. Das Geld ist für den Aufbau einer integrierten Anlage für Lithiumproduktion und erneuerbare Energie vorgesehen.
Operativ weist der Bericht einen Mittelabfluss aus operativem Cashflow von 7,2 Mio. Euro aus. In Investitionen flossen 26,0 Mio. Euro. Zudem teilte das Unternehmen mit, dass es beim aktuellen Ausgabenprofil für mehr als 70 Quartale finanziert sei.
Auf der Projektseite meldete Vulcan, dass alle wesentlichen Baugenehmigungen für Lionheart vorliegen. Die Anlage soll in Phase One 24.000 Tonnen batteriefähiges Lithiumhydroxid pro Jahr produzieren – zusätzlich zur geothermalen Energie. Bauaktivitäten haben bereits begonnen. Für die kommerzielle Abnahme verweist Vulcan auf eine Vereinbarung mit Glencore über 36.000 bis 44.000 Tonnen Lithiumhydroxid in einem ersten Zeitraum von fünf Jahren.
Van Eck über 5%-Schwelle
Parallel zur operativen Meldung gab es Bewegung bei den Stimmrechten: Van Eck Associates Corporation erhöhte den Anteil. Laut Mitteilung von gestern stieg der Stimmrechtsanteil von 3,92% auf 5,04% (Stichtag 23. Januar) und überschritt damit eine relevante Meldeschwelle.
Der nächste Gradmesser bleibt damit weniger die Finanzierung als der Nachweis, dass Lionheart Phase One planmäßig umgesetzt wird – denn genau dorthin hat sich der Blick des Marktes heute sichtbar verschoben.
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