In der Gigafactory Grünheide braut sich zu Beginn des Jahres 2026 ein perfekter Sturm zusammen. Die einstige Vorzeigefabrik von Elon Musk kämpft mit einer gefährlichen Mischung aus drastischem Absatzschwund und einem Machtwechsel in der Belegschaft.

Absatzkrise trifft Produktion

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Die Zahlen für 2025 waren ein Schock: Während der gesamte E-Auto-Markt in Europa wuchs, stürzten die Tesla-Neuzulassungen in Deutschland um fast 50 % ab. Werksleiter André Thierig versucht zwar, Optimismus zu verbreiten und peilt für 2026 eine Steigerung auf 250.000 Fahrzeuge an, doch die Realität sieht anders aus. Das Werk ist bei Weitem nicht ausgelastet. Mit rund 5.000 Autos pro Woche arbeitet die Fabrik nur auf halber Kraft der eigentlich geplanten Kapazität. Die "Aversion gegen Gewerkschaften", die Musk seit jeher pflegt, wird nun durch diese wirtschaftliche Schwächephase auf eine harte Probe gestellt.

Die IG Metall vor dem Durchbruch

Besonders brisant ist die Lage mit Blick auf die bevorstehende Betriebsratswahl im Mai 2026. Die IG Metall, die 2024 bereits knapp 40 % der Stimmen holte, wittert ihre Chance auf den Gesamtsieg. Die Stimmung im Werk ist gereizt: Mitarbeiter klagen über chronische Unterbesetzung und hohen Leistungsdruck. Ein Wahlsieg der Gewerkschaft wäre für Tesla ein Novum und ein strategischer Albtraum, da das Management dann erstmals direkt mit einem organisierten Gegenüber über Arbeitszeiten und Tarife verhandeln müsste.

Erpressung als Strategie?

Die Werksleitung spielt nun eine riskante Karte: Sie knüpft künftige Investitionen am Standort explizit an den Wahlausgang. Thierig zog eine „rote Linie“ und deutete an, dass der weitere Ausbau der Fabrik und die geplante Batteriezellfertigung (für 2027 avisiert) gefährdet seien, sollte eine „externe Steuerung“ durch die Gewerkschaft Einzug halten. Kritiker werfen Tesla vor, die eigene Absatzmisere nun der Belegschaft in die Schuhe zu schieben, um den gewerkschaftlichen Einfluss klein zu halten.

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