Tesla drückt beim Cybercab aufs Tempo. Neue Aufnahmen aus Texas zeigen: Aus dem Konzeptfahrzeug wird gerade Schritt für Schritt ein Produkt, das in Serie getestet wird. Gleichzeitig läuft in Austin der Praxistest für fahrerlose Fahrten weiter – während in Europa eine bislang lukrative Einnahmequelle unter Druck gerät.

Mehr Cybercabs, mehr Tests

Am Dienstag wurden an der Gigafactory Texas gleich 25 Cybercab-Einheiten gesichtet – die bislang größte öffentlich beobachtete Gruppe. Die Verteilung wirkt dabei wie ein Blick in Teslas Test- und Validierungsroutine: 14 Fahrzeuge standen außen bereit, neun befanden sich an einer Crash-Test-Einrichtung und zwei durchliefen Endkontrollen am Bandende.

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Das passt zur jüngsten Entwicklung: Mitte Februar war laut Bericht die erste Einheit von einer dafür vorgesehenen Fertigungslinie gelaufen. Der Cybercab ist als Zweisitzer ohne Lenkrad und Pedale konzipiert; der angepeilte Preis soll unter 30.000 US-Dollar liegen. Der sichtbare Aufbau der Testflotte deutet darauf hin, dass Tesla vor dem geplanten Start der Massenproduktion die Prozesse und Sicherheitsnachweise deutlich hochfährt.

Austin liefert die Software-Daten

Parallel zur Hardware schiebt Tesla den Rollout seines autonomen Ride-Hailing-Services in Austin weiter an. Anfang März heißt es, dass in der bezahlten Kunden-Testphase bereits 18% der Fahrten komplett ohne Sicherheitsaufsicht im Fahrzeug stattfinden. Der Dienst war im Januar erstmals öffentlich mit wenigen Fahrten ohne menschliche Überwachung angelaufen und wird seitdem ausgeweitet.

Auch die Datenbasis wächst rasant: „Full Self-Driving (Supervised)“ hat zuletzt weltweit kumuliert mehr als 8,4 Milliarden Meilen gesammelt. Auffällig ist das Tempo zu Jahresbeginn: Eine Milliarde dieser Meilen soll allein in den ersten 50 Tagen 2026 hinzugekommen sein. Warum ist das wichtig? Weil genau diese Daten und realen Fahrsituationen die Grundlage dafür sind, die Software schrittweise in Richtung mehr Autonomie zu entwickeln – und die Austin-Quote zeigt, wie weit Tesla im Alltagstest bereits geht.

Europa: CO₂-Credits verlieren an Rückenwind

In Europa steht Tesla dagegen vor einem strukturellen Gegenwind bei den regulatorischen Emissionsgutschriften. Laut EU-Unterlagen ziehen sich Toyota und Stellantis für das Compliance-Jahr 2026 aus Teslas EU-CO₂-Pool zurück. Bisher konnten Hersteller ihre Flotten mit Tesla „poolen“, um CO₂-Ziele einzuhalten und Strafzahlungen zu vermeiden – wofür Tesla Einnahmen erhielt.

Wenn wichtige Partner aussteigen, kann das diese Erlösquelle spürbar verändern. Für Anleger ist das vor allem deshalb relevant, weil es nicht um kurzfristige Nachfrage-Schwankungen geht, sondern um eine Regelmechanik, die sich verschiebt.

Zum Kursbild: Die Aktie schloss am Dienstag bei 337,95 € und liegt damit seit Jahresanfang mit -9,61% im Minus.

In den kommenden Wochen dürfte sich der Fokus auf zwei Punkte verdichten: Wie schnell Tesla den Cybercab vom Testbetrieb in eine belastbare Serienreife überführt – und wie stark der Rückzug aus dem EU-CO₂-Pool die Erlöse aus regulatorischen Credits im Jahr 2026 tatsächlich ausdünnt.

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