Die Tesla-Aktie hat einen schweren Start in das Jahr 2026 erwischt. Während die Bewertung an der Börse weiterhin extrem ambitioniert ausfällt, schrumpft ausgerechnet das wichtigste Standbein des Konzerns: der Automobilverkauf. Anleger stehen nun vor der Frage, ob das Wachstum in den vielversprechenden Nebensparten ausreicht, um die hohen Erwartungen dauerhaft zu erfüllen.

Bewertung unter der Lupe

Die jüngste Korrektur an den Märkten trifft den E-Auto-Pionier empfindlich. Mit einem aktuellen Kurs von 341,30 Euro setzt sich der Abwärtstrend der letzten Wochen fort. Seit Jahresbeginn steht mittlerweile ein Minus von gut 8,7 Prozent zu Buche. Das Hauptproblem für Investoren bleibt die enorme Fallhöhe: Trotz der Kursverluste wird das Unternehmen weiterhin mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von etwa 360 bewertet. Eine solche Bewertung lässt kaum Raum für operative Schwächen, doch genau diese wurden im letzten Quartal sichtbar.

Risse im Fundament

Die Finanzkennzahlen des vierten Quartals 2025 zeigen eine deutliche Divergenz zwischen den verschiedenen Geschäftsbereichen. Die Kernsparte Automobilbau verzeichnete einen Umsatzrückgang von 11 Prozent auf 17,7 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahr. Diese Schwäche drückte auch auf die Profitabilität: Die operative Marge sank von 6,2 Prozent auf nunmehr 5,7 Prozent.

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Dennoch gibt es Lichtblicke abseits der Fahrzeugproduktion, die das Unternehmen stützen. Die Energiesparte wuchs beeindruckend um 25 Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar Umsatz. Auch im Software-Bereich, insbesondere bei den Abonnements für autonome Fahrfunktionen, verzeichnet Tesla Zuwächse. Hier stieg die Nutzerbasis um 38 Prozent auf 1,1 Millionen Abonnenten, was dem Konzern im Schlussquartal zu einem freien Cashflow von 1,4 Milliarden Dollar verhalf.

Der Vergleich mit Amazon hinkt

Analysten ziehen angesichts der KI-Fantasie oft Vergleiche zu anderen Tech-Giganten wie Amazon. Doch die fundamentalen Daten sprechen derzeit eine andere Sprache. Während Amazon ebenfalls im Technologie- und KI-Sektor massiv investiert, wuchs dort der Umsatz zuletzt um 14 Prozent, gestützt durch ein starkes Cloud-Geschäft.

Der entscheidende Unterschied liegt jedoch in der Bewertung: Amazon wird aktuell mit einem KGV von etwa 29 gehandelt – ein Bruchteil der Prämie, die für Tesla aufgerufen wird. Diese Diskrepanz verdeutlicht das Risiko für Tesla-Aktionäre: Während Amazon solides Wachstum mit einer moderaten Bewertung kombiniert, muss Tesla erst noch beweisen, dass die neuen Geschäftsfelder die Rückgänge im Autoverkauf langfristig überkompensieren können.

Die hohe Bewertung von Tesla bleibt damit an die Bedingung geknüpft, dass Software und Energie das Ruder schnell herumreißen, da das klassische Autogeschäft als alleiniger Wachstumstreiber vorerst ausfällt.

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