Nebius Aktie: Fortschritt erkennbar!
Nebius zündet die nächste Stufe seiner aggressiven Expansionsstrategie. Mit der behördlichen Genehmigung für den bislang größten US-Campus und einem prall gefüllten Auftragsbuch von über 20 Milliarden Dollar will der "Neocloud"-Spezialist seine Position im KI-Infrastrukturmarkt massiv ausbauen. Doch kann das Unternehmen dieses rasante Wachstumstempo auch operativ bewältigen und die hohen Erwartungen erfüllen?
Grünes Licht in Kansas City
Der Stadtrat von Independence, Missouri, hat den Weg für das ambitionierteste Infrastrukturprojekt des Unternehmens frei gemacht. Auf einem rund 160 Hektar großen Areal nahe Kansas City soll eine neue "KI-Fabrik" entstehen. Mit einer geplanten Kapazität von bis zu 1,2 Gigawatt handelt es sich um das bisher größte US-Projekt von Nebius.
Die Anlage soll genug Energie bereitstellen, um zehntausende Hochleistungschips der nächsten Generation zu betreiben. Die Stromversorgung ist bereits für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant. Dieses Projekt unterstreicht den Anspruch von Nebius, als unabhängiger Anbieter flexible Infrastrukturen zu liefern, die mit den großen Hyperscalern konkurrieren können.
Starke Zahlen und Nvidia-Deal
Untermauert wird dieser Ausbau durch das operative Geschäft. Im vierten Quartal 2025 sprang der Umsatz im Jahresvergleich um 547 Prozent auf 227,7 Millionen Dollar. Der bereinigte Verlust fiel mit 68 Cent je Aktie geringer aus als von Analysten befürchtet.
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Noch entscheidender für die Zukunft ist jedoch der Auftragsbestand: Dank langfristiger Verträge mit Tech-Schwergewichten wie Meta (3 Milliarden Dollar) und Microsoft (über 19 Milliarden Dollar) sitzt das Unternehmen auf einem Backlog von mehr als 20 Milliarden Dollar. Um die dafür nötige Hardware zu sichern, holte sich Nebius strategische Unterstützung: Eine Finanzierung über 700 Millionen Dollar von Nvidia garantiert nicht nur Kapital, sondern auch den bevorzugten Zugang zu begehrten GPUs.
Ambitionierte Ziele und Zukäufe
Um technologisch Schritt zu halten, erweitert Nebius sein Portfolio auch qualitativ. Die geplante Übernahme der Suchmaschine Tavily für rund 275 Millionen Dollar soll die Plattform für autonome KI-Agenten rüsten.
Die Marschrichtung für das laufende Geschäftsjahr 2026 ist klar definiert: Der Umsatz soll auf 3,0 bis 3,4 Milliarden Dollar klettern, bei einer angestrebten EBITDA-Marge von 40 Prozent. Um dies zu erreichen, plant das Unternehmen Investitionsausgaben (CapEx) von bis zu 20 Milliarden Dollar. Laut Management sind bereits 60 Prozent der erforderlichen Mittel gesichert.
Trotz der fundamentalen Fortschritte bleibt die Aktie volatil. Zuletzt litt der Kurs unter einer allgemeinen Sektorschwäche, ausgelöst durch enttäuschende Berichte des Konkurrenten CoreWeave. Für Anleger verschiebt sich der Fokus nun von der reinen Ankündigung auf die Exekution: Nebius muss beweisen, dass es die gewaltigen Kapazitäten fristgerecht ans Netz bringen kann, um den Milliarden-Backlog effizient in tatsächlichen Cashflow zu verwandeln.
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