Tesla-Aktie: Mega-Angriff!
Tesla wagt die Flucht nach vorn: Während die USA ihre E-Auto-Förderung zusammenstreichen und Emissionsregeln lockern, setzt Elon Musk verstärkt auf den Standort Deutschland. Ab 2027 sollen in der Gigafactory in Grünheide bei Berlin eigene Batteriezellen vom Band laufen. Mit einer geplanten Kapazität von rund 8 Gigawattstunden pro Jahr könnten jährlich etwa 130.000 Fahrzeuge mit lokal produzierten Akkus ausgestattet werden. Es ist ein strategisches Investment, das die Abhängigkeit von US-Importen drastisch senken soll.
Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe
Für dieses Vorhaben nimmt Tesla richtig Geld in die Hand. Werksleiter André Thierig bestätigte jüngst zusätzliche Investitionen in Höhe von rund 100 Millionen Euro, um die Voraussetzungen für die Zellfertigung zu schaffen. Damit steigen die Gesamtkosten für das Batterie-Projekt in Brandenburg auf fast eine Milliarde Euro. Das Ziel ist eine „vertikale Integration“, die in Europa bisher einzigartig wäre: Von der einzelnen Batteriezelle bis zum fertigen Model Y findet der gesamte Entstehungsprozess an einem einzigen Standort statt.
Antwort auf die US-Politik und Logistikkosten
Der Schritt nach Europa ist auch eine Reaktion auf die veränderten Vorzeichen in den USA. Lange Zeit lockten dort massive Subventionen, die Tesla dazu brachten, die Zellproduktion zunächst nach Texas zu verlagern. Doch unter dem Druck einer restriktiven US-Regierung, die Förderungen für E-Autos systematisch abbaut, wird die Produktion vor den Toren Berlins wieder attraktiv. Tesla will so nicht nur Logistikkosten sparen, sondern sich auch krisenfester gegenüber geopolitischen Schwankungen aufstellen.
Ein vorsichtiger Optimismus
Trotz der ambitionierten Pläne bleibt eine gesunde Skepsis angebracht. Schon 2020 versprach Musk für Grünheide die „größte Batteriefabrik der Welt“ mit bis zu 50 GWh – ein Ziel, das später zugunsten der US-Standorte einkassiert wurde. Aktuell werden in Brandenburg lediglich Batteriekomponenten montiert, während die eigentlichen Zellen noch importiert werden.
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