Tesla Aktie: Luxus weicht Robotern
Elon Musk räumt bei Tesla auf – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Während sich die Anwälte des Unternehmens in Delaware an einem bizarren Social-Media-Fauxpas einer Richterin abarbeiten, treibt der Autobauer den internen Umbau voran. Die ältesten Luxusmodelle fliegen aus dem Programm, um Platz für die nächste große Wette des Konzerns zu schaffen.
Produktionsende für Model S und X
Die Ära der Modelle S und X neigt sich dem Ende zu. Südkorea hat als erster Markt eine finale Bestellfrist für den 31. März 2026 ausgerufen. Das passt zu Musks Ankündigung aus dem vierten Quartal 2025, die Produktion der beiden Premium-Fahrzeuge bis Ende des zweiten Quartals 2026 komplett einzustellen. Verantwortlich für diesen Schritt sind vor allem die enttäuschenden Verkaufszahlen der vergangenen Jahre. Die bald frei werdenden Kapazitäten im Stammwerk in Fremont sollen künftig für die Fertigung der humanoiden Optimus-Roboter genutzt werden.
An der Börse reagieren Investoren auf diesen Mix aus strategischem Umbau und juristischen Nebenschauplätzen derzeit verhalten. Mit einem aktuellen Kurs von rund 330 Euro notiert das Papier seit Jahresbeginn knapp zwölf Prozent im Minus.
Skurriler Streit in Delaware
Abseits der Werkshallen sorgt ein juristisches Scharmützel für Aufsehen. Musks Anwälte reichten am Mittwoch einen Befangenheitsantrag gegen die Richterin Kathaleen McCormick ein. Der Auslöser ist ein „Support“-Klick von McCormicks LinkedIn-Account unter einem Beitrag, der ein Milliarden-Urteil gegen den Tesla-Chef in Kalifornien feierte. Zwar spricht die Richterin von einem Versehen oder verdächtigen Aktivitäten, doch für Musks Team ist die Voreingenommenheit offensichtlich. McCormick hatte bereits im Januar 2024 Musks 56-Milliarden-Dollar-Vergütungspaket gekippt, bevor der Supreme Court dieses später wieder einsetzte.
Der Fokus der Anleger verschiebt sich nun unweigerlich auf das zweite Halbjahr. Sobald die Bänder für die alten Luxusmodelle im Sommer endgültig stillstehen, muss Tesla beweisen, dass die Neuausrichtung der Fabrik in Fremont auf die Roboter-Produktion die erhofften wirtschaftlichen Impulse liefert.
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