Tesla, SpaceX und xAI bauen gemeinsam eine eigene Chipfabrik — und setzen damit auf eine der ambitioniertesten Wetten der Technologiegeschichte. Das 25-Milliarden-Dollar-Joint-Venture namens „Terafab" soll die Abhängigkeit von externen Herstellern wie TSMC und Samsung dauerhaft beenden.

Was hinter Terafab steckt

Das Werk entsteht direkt neben der Gigafactory in Austin, Texas. Geplant ist die Produktion von 2-Nanometer-Chips — der aktuellen Spitzenklasse in der Halbleiterfertigung. Langfristig peilt das Konsortium eine Million Wafer-Starts pro Monat an, was jährlich bis zu 200 Milliarden KI- und Speicherchips ergeben könnte.

Bemerkenswert ist die Verteilung der Produktionskapazität: Rund 80 Prozent sollen für orbitale KI-Satelliten von SpaceX genutzt werden, die mit solarbasierter Energie im Weltall betrieben werden. Die verbleibenden 20 Prozent fließen in Teslas eigene Projekte — darunter das FSD-System, das Robotaxi-Programm und den humanoiden Roboter Optimus.

Risiken und Zeitplan

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Die 25 Milliarden Dollar für Terafab kommen zusätzlich zu Teslas bereits angekündigtem Investitionsplan von 20 Milliarden Dollar für 2026 — eine erhebliche finanzielle Last, zumal das Unternehmen 2025 einen Umsatzrückgang von drei Prozent auf 94,8 Milliarden Dollar verzeichnete und der Nettogewinn um 46 Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar einbrach.

Analysten sehen mehrere Hürden. EUV-Lithografiemaschinen von ASML, ohne die 2-Nanometer-Fertigung nicht möglich ist, kosten jeweils über 350 Millionen Dollar — und sind weltweit knapp. Zudem gilt die Erzielung hoher Ausbeuten bei dieser Technologie als technisch anspruchsvoll. Erste Kleinserienproduktion des „AI5"-Chips ist für Ende 2026 geplant, Volumenfertigung frühestens ab der zweiten Hälfte 2027.

Immerhin liefert das Europageschäft einen positiven Kontrapunkt: Im Februar 2026 stiegen die Neuzulassungen europaweit um 11,8 Prozent, innerhalb der EU sogar um 29 Prozent — eine spürbare Erholung nach einer schwachen Phase, auch wenn chinesische Hersteller wie BYD den Druck auf dem Kontinent weiter erhöhen.

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