Tesla-Aktie: Es geht los!
Lange wurde hinter verschlossenen Türen verhandelt, doch nun herrscht Klarheit: Elon Musks E-Auto-Schmiede macht ernst mit dem Standort Berlin. Nachdem Tesla im September 2025 den Bezirk Köpenick als Ziel für sein europäisches Ingenieurszentrum (Engineering Center) ausgerufen hatte, blieb die genaue Adresse zunächst ein gut gehütetes Geheimnis. Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Der Autobauer zieht auf das traditionsreiche Areal des ehemaligen Draka-Kabelwerks an der Friedrichshagener Straße.
Revitalisierung statt Neubau-Wahnsinn
Anstatt in Grünheide-Manier erneut tonnenweise Beton in den märkischen Sand zu gießen, setzt Tesla in Köpenick auf industriellen Charme und Nachhaltigkeit. Das Unternehmen plant, eine leerstehende Fabrikhalle mit rund 20.000 Quadratmetern Fläche aufwendig umzubauen. Das Gelände, das zu DDR-Zeiten zum Kombinat Kabelwerk Oberspree (KWO) gehörte, bietet die idealen Voraussetzungen: eine robuste Energieversorgung und ausreichend Platz für Labore, in denen künftige Antriebssysteme und Materialinnovationen auf Herz und Nieren geprüft werden können.
Das neue Hirn der europäischen Flotte
In Köpenick wird ab 2026 nicht geschraubt, sondern gedacht. Bis zu 250 hochspezialisierte Ingenieure und Techniker sollen hier das technologische Rückgrat für den europäischen Markt bilden. Zu Beginn werden etwa 130 Mitarbeiter aus der Gigafactory Grünheide und anderen Standorten in das neue Zentrum umziehen. Der Fokus liegt klar auf der Fahrzeugentwicklung, der Optimierung von Batterietechnologien und der Ladeinfrastruktur. Tesla investiert hierfür einen zweistelligen Millionenbetrag, um die Innovationslücke zu den asiatischen Konkurrenten zu schließen.
Strategischer Brückenschlag zur Gigafactory
Die Wahl des Standorts ist kein Zufall, sondern kühl kalkuliertes Kalkül. Köpenick liegt geografisch perfekt auf halber Strecke zwischen dem Berliner Stadtzentrum mit seinen Universitäten und der Gigafactory in Brandenburg. Durch diese Nähe erhofft sich Tesla einen schnellen Wissenstransfer und einen direkten Draht zu den klügsten Köpfen der Hauptstadt. Während Kritiker das Projekt skeptisch beobachten, feiert die Berliner Politik den Einzug als weiteren „Leuchtturm“ für den High-Tech-Standort Berlin-Brandenburg.
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