Elon Musk zieht einen radikalen Schlussstrich: Die langjährigen Flaggschiffe Model S und Model X werden ab dem zweiten Quartal 2026 nicht mehr produziert. Stattdessen soll das Werk in Fremont Platz schaffen für Optimus-Roboter und die Robotaxi-Flotte. Eine Transformation, die zeigt, wie ernst es Tesla mit dem Pivot zu Autonomie und Robotik meint.

Freie Kapazitäten für Roboter und Robotaxis

Die Entscheidung fiel während des Earnings Calls zum vierten Quartal 2025. Musk bestätigte, dass die beiden Premium-Modelle, die einst das Fundament von Tesla bildeten, der neuen Strategie weichen müssen. Ab April 2026 soll die Produktion des „Cybercab" starten, das autonome Fahrzeug für den geplanten Ride-Hailing-Dienst. Parallel plant das Unternehmen, bis Ende 2026 jährlich eine Million humanoide Roboter herzustellen.

Um diese Expansion zu finanzieren, werden die Investitionsausgaben 2026 voraussichtlich über 20 Milliarden Dollar erreichen – mehr als das Doppelte der rund 8,5 Milliarden Dollar aus 2025. Tesla setzt damit auf eine Zukunft jenseits des klassischen Automobilgeschäfts.

Quartalszahlen zeigen Belastungen

Die Zahlen zum vierten Quartal 2025 fielen gemischt aus. Der Umsatz lag bei 24,90 Milliarden Dollar und übertraf damit die Analystenschätzungen von 24,75 Milliarden Dollar, bedeutete aber gleichzeitig einen Rückgang um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn je Aktie betrug 0,50 Dollar – besser als erwartet (0,45 Dollar), jedoch 60 Prozent niedriger als im Vorjahresquartal.

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Besonders die Automobilsparte schwächelte: Die Erlöse sanken um 11 Prozent, während die Gesamtauslieferungen 2025 auf etwa 1,64 Millionen Fahrzeuge zurückgingen. Positiv entwickelte sich dagegen das Energiegeschäft mit einem Anstieg der Speicherkapazitäten um 29 Prozent auf 14,2 GWh.

Fusionsgerüchte treiben Kurs

Am Freitag legte die Aktie um 3,32 Prozent zu, getrieben von Spekulationen über eine mögliche Fusion zwischen Tesla, SpaceX und xAI. Investoren wie Michael Burry befeuerten Diskussionen über eine Konsolidierung von Musks Unternehmensimperium, die theoretisch eine kombinierte Bewertung von über 3 Billionen Dollar erreichen könnte. Konkrete Pläne gibt es nicht, doch die Fantasie reichte für kurzfristige Kursgewinne.

Die Analystenmeinungen bleiben gespalten. RBC Capital Markets hält an „Outperform" mit einem Kursziel von 500 Dollar fest, während JP Morgan mit „Underweight" und einem Ziel von 145 Dollar deutlich skeptischer bleibt. Das aktuelle KGV von etwa 398 zeigt, wie stark die Bewertung auf zukünftige Technologiewetten setzt.

Die Tesla-Aktie handelt damit am Schlusskurs des Quellartikels bei 430,41 Dollar – aktuell notiert sie bei 392,90 Euro. Der Start der Cybercab-Produktion im April wird zeigen, ob die Neuausrichtung gelingt.

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