Elon Musks Tesla-Aktie beendete die Handelswoche mit einem kräftigen Plus von 3,3 Prozent. Treiber war weniger das operative Geschäft, sondern Spekulationen über eine mögliche Verschmelzung mit den privaten Musk-Unternehmen SpaceX und xAI. Die Idee: Tesla als börsennotierter Kern eines „Physical AI"-Konglomerats.

Die Fantasie: Tesla als KI-Holding

Die Gerüchteküche brodelt. SpaceX, derzeit nicht börsennotiert und bei einem möglichen IPO mit rund 1,5 Billionen USD bewertet, könnte strategisch mit Tesla verknüpft werden. Im Zentrum steht die Vision eines integrierten Technologie-Imperiums, das E-Mobilität, Weltraumtechnologie und künstliche Intelligenz vereint.

Tesla selbst hat seinen Fokus bereits verschoben: Weg vom reinen Autobauer, hin zu Robotik und autonomem Fahren. Der humanoide Roboter „Optimus" steht im Mittelpunkt dieser Strategie. Berichten zufolge könnte Tesla die Produktionskapazitäten älterer Fahrzeugmodelle wie Model S und Model X reduzieren, um Platz für die Massenproduktion von Optimus zu schaffen – geplant für 2027.

Q4-Zahlen: Besser als erwartet, aber rückläufig

Die jüngsten Quartalszahlen fielen gemischt aus. Tesla meldete für Q4 2025 einen Gewinn je Aktie von 0,50 USD und übertraf damit die Analystenschätzung von 0,45 USD. Der Umsatz lag mit 24,90 Milliarden USD ebenfalls leicht über den Erwartungen von 24,75 Milliarden USD.

Dennoch: Im Jahresvergleich sank der Umsatz um 3,1 Prozent. Der Rückgang spiegelt die strategische Neuausrichtung wider – weg vom Volumenwachstum im Autogeschäft, hin zu margenstarken Zukunftsfeldern wie KI und Robotik.

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Institutionelle Anleger stocken auf

Institutionelle Investoren zeigen sich weiterhin interessiert. Der südkoreanische National Pension Service erhöhte seine Position im dritten Quartal 2025 um 3,0 Prozent auf über 5,6 Millionen Aktien. Die Everhart Financial Group baute ihren Anteil um 9,3 Prozent aus.

Die Bewertung bleibt ambitioniert: Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 398 preist der Markt erhebliches Wachstum außerhalb des klassischen Autogeschäfts ein. Der Aktienkurs liegt über dem durchschnittlichen Analystenziel von 409,58 USD.

Robotaxi-Dienst vor regulatorischen Hürden

Konkret wird es beim „Cybercab"-Robotaxi-Service. In Texas laufen bereits Tests, doch für Schlüsselmärkte wie Kalifornien und Nevada fehlen noch die Genehmigungen für autonomes Fahren. Diese regulatorischen Prozesse könnten den Zeitplan beeinflussen.

Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob die Spekulationen um eine SpaceX-Integration Substanz haben oder lediglich kurzfristige Kursfantasie bleiben. Am 6. Februar steht zunächst der US-Arbeitsmarktbericht an – ein wichtiger Stimmungsindikator für die Technologiebranche.

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