Almonty treibt das Sangdong-Wolframprojekt in Südkorea Richtung Produktionsstart voran – und liefert dazu gleich mehrere News: einen größeren Insiderverkauf, frisches Kapital und neue Führungskräfte. Entscheidend bleibt dabei vor allem ein Punkt: Wann wird aus dem operativen Hochlauf tatsächlich kommerzielle Produktion?

Wichtige Fakten auf einen Blick:

  • Insider-Transaktion: Director Thomas Joerg Gutschlag verkaufte 89.630 Aktien (Gegenwert über 1 Mio. CA$)
  • Sangdong-Status: „Active mining operations“ seit Dezember; kommerzielle Produktion weiter für H1 2026 angepeilt
  • Finanzierung: US$ 129,4 Mio. Bruttoerlös aus aufgestockter Kapitalmaßnahme im Dezember
  • Management: Neuer Chief Development Officer (Januar) und neuer Chief Operating Officer (Dezember)

Insiderverkauf nach starker Phase

Im Januar verkaufte Director und Großaktionär Thomas Joerg Gutschlag 89.630 Stammaktien. Die Transaktionen liefen zu Kursen zwischen 13,00 CA$ und 14,088 CA$ und summierten sich auf mehr als 1 Mio. CA$.

Der Verkauf fällt in eine Phase, in der die Aktie zuletzt von den operativen Fortschritten in Südkorea profitierte. Der Quelltext liefert jedoch keinen Hinweis auf Gründe oder weitere geplante Transaktionen.

Sangdong: Start der Förderung – aber noch nicht „kommerziell“

Almonty präzisierte zuletzt den Status der Sangdong Tungsten Mine. In einem Aktionärsupdate von Ende Januar bestätigte das Unternehmen, dass „aktive Bergbauaktivitäten“ bereits im Dezember begonnen haben. Konkret: Die erste LKW-Ladung Erz wurde auf das Run-of-Mine-(ROM)-Pad geliefert.

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Wichtig ist die Abgrenzung: Diese Lieferung markiert laut Unternehmen den Beginn der letzten Phase vor dem kommerziellen Betrieb. Die kommerzielle Produktion bleibt weiterhin für die erste Jahreshälfte 2026 das Ziel. Genau dieser Übergang gilt im Text als zentraler kurzfristiger Kurstreiber.

Kapital und Führungskräfte für die Umsetzungsphase

Für die nächste Etappe hat Almonty im Dezember eine aufgestockte öffentliche Platzierung abgeschlossen. Der Bruttoerlös lag bei rund US$ 129,4 Mio. und soll die Bilanz stärken, während das Projekt vom Entwicklungs- in den Umsetzungsmodus wechselt.

Parallel baute das Unternehmen die Führung aus: Im Januar wurde Guillaume Wiesenbach de Lamaziere zum Chief Development Officer ernannt, zuständig für die Unternehmensstrategie. Bereits im Dezember kam der frühere US-Brigadegeneral Steven L. Allen als Chief Operating Officer an Bord – mit Fokus auf globale Logistik und Absicherung der Lieferkette.

Zum Marktumfeld: Almonty verweist auf einen enger werdenden Wolframmarkt, unter anderem wegen chinesischer Exportbeschränkungen. Zusätzlich soll 2027 ein US-Verbot für chinesisches Wolfram in der Verteidigungsbeschaffung greifen. Almonty erklärt zudem, für die künftige Produktion bindende Abnahmeverträge zu haben – inklusive Verpflichtungen für Wolframoxid, das in den US-Verteidigungssektor gehen soll.

In den kommenden Monaten wird der Zeitplan zum Hochlauf in Sangdong entscheidend: Almonty peilt die kommerzielle Produktion in H1 2026 an – und genau daran dürfte der Markt die nächsten operativen Updates messen.

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