Volatus Aerospace Aktie: Ausbau
Volatus Aerospace treibt die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Partner Dufour Aerospace weiter voran. Ziel ist eine frachtfähige Lösung, die ohne Start- und Landebahn auskommt – gedacht für Einsätze in der Arktis, im Verteidigungsbereich und für kommerzielle Anwendungen. Die Partnerschaft ist laut Unternehmensangaben inzwischen von der Planung in die konkrete Fähigkeitsentwicklung übergegangen.
Woran lässt sich dieser Fortschritt festmachen? Vor allem daran, dass Volatus jetzt operativ an Training und Erprobung arbeitet – und dafür die Infrastruktur ausbaut.
- Kooperation offiziell vor einem Jahr angekündigt (Februar 2025)
- Schwerpunkt: Anpassung eines hybriden eVTOL-Fluggeräts an einen Fracht-Einsatz
- Fokus bleibt zunächst: Bewertung, Training und Capability-Aufbau (keine Einsatzentscheidung)
Simulator als nächster Schritt
Ein zentraler Meilenstein ist die Installation eines eigenen Flugsimulators am Standort Toronto. Der Simulator soll zwei Aufgaben erfüllen: Piloten von Volatus schulen und zugleich eine Trainings- und Evaluierungsplattform für Kunden unterstützen. Damit verschiebt sich die Kooperation sichtbar vom Konzept in Richtung praxisnaher Tests und standardisierter Ausbildung.
Im Kern geht es darum, Dufours hybrides eVTOL-Konzept (elektrisches Senkrechtstart- und -landeflugzeug) zu einer Frachtlösung mit mittlerer Nutzlast weiterzuentwickeln. Im Visier stehen dabei Regionen mit wenig Infrastruktur und schwierigen Bedingungen.
Drei Einsatzfelder im Fokus
Volatus und Dufour bündeln die Entwicklung weiterhin entlang von drei Feldern:
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- Arktis und Remote-Einsätze: Volatus bringt Erfahrung in kalten, nördlichen Umgebungen ein – für Anpassung der Plattform und Missionsplanung.
- Militär- und Behördenlogistik: geprüft wird, ob sich das Konzept für Nachschubmissionen eignet, wenn Startbahnen fehlen oder unpraktisch sind.
- Kommerzielle Anwendungen: mögliche Einsätze reichen von kritischer Infrastruktur über abgelegene Industrie-Standorte bis zu Notfall- und Katastrophenlagen.
Verteidigungsgeschäft und Finanzrahmen
Das Update kommt nach mehreren verteidigungsnahen Aktivitäten. Im Dezember erhielt Volatus nach eigenen Angaben einen Auftrag über 9 Mio. CAD von einem NATO-Partner für ISR-Trainingsleistungen (Intelligence, Surveillance, Reconnaissance).
Finanziell verweist das Unternehmen auf Rekordwerte im dritten Quartal 2025: Der Quartalsumsatz lag bei 10,6 Mio. CAD. Zudem schloss Volatus Ende November 2025 eine Finanzierung über 26,4 Mio. CAD ab, um die Bilanz im Vorfeld einer geplanten Fertigungsausweitung zu stärken.
Fertigungsausbau: Zeitplan steht
Für den Produktionshochlauf nennt das Unternehmen einen konkreten Zeitrahmen: Die modernisierte Fertigungsstätte in Mirabel (Québec) soll Ende Februar oder im März den Betrieb aufnehmen und als zentraler Knotenpunkt des kanadischen Fertigungsnetzwerks dienen.
Gleichzeitig betont Volatus, dass die Dufour-Partnerschaft weiter in der Entwicklungsphase bleibt. Entscheidungen zu operativem Einsatz oder einer Beteiligung an der Fertigung hängen laut Unternehmen von weiteren Prüfungen, regulatorischen Vorgaben und notwendigen Genehmigungen ab.
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