Tesla Aktie: Chinas Härtetest
Der E-Auto-Pionier steht im Reich der Mitte unter Druck. Während Tesla im Januar 69.129 Fahrzeuge aus der Gigafactory Shanghai auslieferte – ein Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr – erzählt die Zahl nur die halbe Wahrheit. Das Unternehmen landet damit hinter BYD mit über 205.000 Einheiten und Geely mit gut 124.000 Fahrzeugen auf Rang drei. Die gemeldeten Zahlen umfassen allerdings sämtliche Auslieferungen, nicht nur lokale Verkäufe, sodass der tatsächliche Absatz in China weniger eindeutig ist.
KI-Offensive als Antwort
Tesla reagiert auf die schwierigen Marktbedingungen mit einer strategischen Weichenstellung. Das Unternehmen hat laut chinesischen Medienberichten ein KI-Trainingszentrum in China eröffnet. Vizepräsidentin Tao Lin bestätigte am Freitag, dass die neue Einrichtung bereits operativ ist. Der Fokus liegt auf lokalen Anwendungen und der Weiterentwicklung von Fahrassistenzsystemen speziell für den chinesischen Markt. Ein Schritt, der zeigt, wie ernst Tesla den Wettbewerb mit heimischen Herstellern nimmt.
Infrastruktur als Wachstumstreiber
Positiv für Tesla: Die Ladeinfrastruktur in Nordamerika expandiert rasant. Im März 2025 kündigten General Motors, EVgo und Pilot den Ausbau eines landesweiten Ladenetzes mit 130 Standorten an, die Ladeleistungen von bis zu 350 Kilowatt bieten. Auch Polestar hat seine Tesla-Supercharger-Integration vollständig in die eigene App integriert – ein Zeichen dafür, dass Teslas Ladenetzwerk zum Industriestandard wird.
Parallel dazu wächst der Markt für Schutzmaterialien in der Ladetechnik deutlich. Laut MarketsandMarkets soll der globale Markt für elektronische Vergussmassen von 0,36 Milliarden Dollar in diesem Jahr auf 0,96 Milliarden Dollar bis 2032 steigen – bei einem jährlichen Wachstum von 14,9 Prozent. Die zunehmende Verbreitung von Schnellladern erfordert robustere Elektronikschutzlösungen, was indirekt auch Teslas Supercharger-Netzwerk zugutekommt.
Die Lage bleibt angespannt: Während Tesla in China operativ kämpft, setzt das Unternehmen auf technologische Differentierung durch lokale KI-Entwicklung. Ob die Strategie aufgeht, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen.
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