Die Münchener Rück steht vor einem entscheidenden Termin: Ende Februar legt Deutschlands größter Rückversicherer seine Jahreszahlen vor. Anleger warten gespannt auf konkrete Zahlen zur Strategie "Ambition 2030" und die Erkenntnisse aus der wichtigen Vertragserneuerungsrunde zum Jahresbeginn. Am heutigen Freitag herrscht Ruhe – doch die Erwartungshaltung ist hoch.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

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  • 26. Februar 2026: Veröffentlichung der Jahreszahlen 2025
  • Fokus: Ergebnisse im Kontext der Langfriststrategie "Ambition 2030"
  • Schlüsselkennzahlen: Schaden-Kosten-Quote und Kapitalanlageergebnis
  • 29. April 2026: Hauptversammlung mit Entscheidung über Gewinnverwendung

Vertragserneuerung als Profitabilitätsindikator

Besonders aufmerksam werden Investoren die Konditionen der Jahresanfangs-Vertragsrunde analysieren. Diese gelten als verlässlicher Indikator für die künftige Profitabilität in den Kerngeschäftsfeldern. Die ausgehandelten Preise und Bedingungen bestimmen maßgeblich, wie sich das operative Ergebnis 2026 entwickeln wird.

Die Schaden-Kosten-Quote dürfte dabei im Mittelpunkt stehen. Sie zeigt, wie effizient der Konzern arbeitet und wie gut die Risikoeinschätzung bei der Preisgestaltung funktioniert. Ebenso entscheidend: das Kapitalanlageergebnis in einem weiterhin volatilen Zinsumfeld.

Branche im Umbruch

Der Rückversicherungssektor steht 2026 vor mehreren Herausforderungen. Naturkatastrophen-Risiken erfordern angepasste Modelle, Cyberversicherungen gewinnen massiv an Bedeutung. Gleichzeitig beeinflusst die konjunkturelle Entwicklung die Geschäftsbedingungen. In diesem Umfeld wird die Balance zwischen Profitabilität und strategischen Zielen zum Gradmesser für die Wettbewerbsfähigkeit.

Der vollständige Geschäftsbericht folgt am 18. März 2026. Bis dahin bleibt die Aktie in einer Phase der Erwartung – bei einem Kurs von 531,80 Euro rund 21 Prozent unter dem Jahreshoch.

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