TeamViewer ernüchtert Anleger mit einer ausgesprochen schwachen Prognose für 2026. Nach soliden Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr rechnet der Göppinger Softwarekonzern mit nahezu stagnierendem Wachstum. Die Reaktion folgte prompt: Analysten senken reihenweise ihre Kursziele, die Aktie notiert bei 5,53 Euro in der Nähe ihrer historischen Tiefstände.

Die wichtigsten Fakten:
- Umsatzprognose 2026: nur 0-3% Wachstum (währungsbereinigt)
- EBITDA-Marge soll auf 43% sinken (2025: 44,3%)
- Churn-Rate im Q4/2025 alarmierend bei 16,4%
- Kursziele teils deutlich gesenkt (Morningstar: von 9,90 auf 6,90 Euro)

Solide Vergangenheit, schwache Zukunft

Die Zahlen für 2025 entsprachen weitgehend den Erwartungen. TeamViewer steigerte den Umsatz währungsbereinigt um 5 Prozent auf 767,5 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA kletterte um 8 Prozent auf 340,3 Millionen Euro. Soweit die guten Nachrichten.

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Der Ausblick auf 2026 offenbart jedoch eine fundamentale Wachstumsschwäche. Das Management prognostiziert bestenfalls 3 Prozent Umsatzwachstum – faktisch eine Stagnation für einen Softwarekonzern. Zudem soll die Profitabilität leicht zurückgehen. Als Gründe nennt das Unternehmen Währungseffekte und makroökonomische Unsicherheiten.

Analysten verlieren Geduld

Die Finanzanalysten reagierten deutlich. Die Deutsche Bank kappte das Kursziel von 7,50 auf 6,50 Euro und bestätigte "Hold". RBC Capital Markets reduzierte das Ziel auf 13,00 Euro, behält aber "Outperform" bei. Morningstar vollzog den drastischsten Schnitt: Der faire Wert fiel von 9,90 auf 6,90 Euro.

Besonders beunruhigt die hohe Kundenabwanderung. Im vierten Quartal 2025 lag die Churn-Rate bei 16,4 Prozent. Betroffen ist vor allem das Geschäft mit kleinen und mittleren Unternehmen, während das Enterprise-Segment im selben Zeitraum noch 19 Prozent ARR-Wachstum verzeichnete.

Bewertung bietet keinen Halt

Mit einer Marktkapitalisierung unter einer Milliarde Euro und einem KGV für 2025 von rund 8 wirkt die Aktie optisch günstig. Doch eine niedrige Bewertung allein rechtfertigt keinen Einstieg, wenn das Wachstum fehlt. CEO Oliver Steil betont zwar das Ziel, mittelfristig wieder zu einem Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich zurückzukehren. Doch bis TeamViewer diese Trendwende belegt, dürfte die Aktie unter Druck bleiben.

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