TeamViewer Aktie: Ausblick schockt
Solide Zahlen für das abgelaufene Jahr reichen nicht aus, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen. Der Softwareanbieter TeamViewer hat Anleger mit einem unerwartet schwachen Ausblick für 2026 verschreckt. Statt dynamischem Wachstum droht Stagnation, was die Aktie gefährlich nahe an ihre historischen Tiefststände drückt.
- Umsatzprognose: Nur 0 bis 3 Prozent Wachstum für 2026 erwartet.
- Margendruck: Bereinigte EBITDA-Marge sinkt voraussichtlich auf 43 Prozent.
- Kursreaktion: Aktie nähert sich bedrohlich dem 52-Wochen-Tief.
Wachstumssorgen dominieren
Der Schock sitzt tief: Für das laufende Geschäftsjahr stellt das Management lediglich ein währungsbereinigtes Umsatzplus von 0 bis 3 Prozent in Aussicht. Das ist eine deutliche Vollbremsung im Vergleich zum Vorjahr, als das Unternehmen noch ein Wachstum von 5 Prozent auf Pro-forma-Basis erzielen konnte. Als Grund für die Zurückhaltung nennt TeamViewer das weiterhin schwankungsanfällige Marktumfeld.
Auch bei der Profitabilität müssen Abstriche gemacht werden. Die bereinigte EBITDA-Marge soll 2026 auf etwa 43 Prozent fallen, nachdem sie 2025 noch bei 44,3 Prozent lag. Diese Kombination aus sinkendem Wachstumsmomentum und Margendruck wiegt für den Markt schwerer als die Bestätigung der vergangenen Ziele.
Charttechnik: Kampf an der Tieflinie
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Die Quittung des Marktes folgt prompt. Mit einem aktuellen Kurs von 5,55 Euro notiert das Papier nur noch hauchdünn über dem kritischen 52-Wochen-Tief von 5,39 Euro. Der langfristige Abwärtstrend manifestiert sich in einem massiven Wertverlust von rund 53 Prozent innerhalb der letzten zwölf Monate. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt von über 28 Prozent verdeutlicht den starken Verkaufsdruck, der auf dem Titel lastet.
Vergangenheit solide, Zukunft ungewiss
Dabei geraten die eigentlich robusten Ergebnisse für 2025 fast völlig in den Hintergrund. TeamViewer hat seine Ziele erreicht und im vierten Quartal den Umsatz währungsbereinigt um 2 Prozent auf 194,6 Millionen Euro gesteigert. Ein kleiner Lichtblick bietet zudem die britische Tochter 1E, die zuletzt wachsende wiederkehrende Umsätze verzeichnete.
Mittelfristig peilt der Konzern zwar wieder ein Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich an, doch diese Perspektive scheint für viele Marktteilnehmer derzeit zu weit entfernt. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird nun sein, ob die Unterstützung im Bereich des Jahrestiefs bei knapp 5,40 Euro hält oder ob der enttäuschende Ausblick zu einem weiteren Abverkauf auf neue Tiefststände führt.
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