Morgen wird es für TeamViewer konkret: Der Softwarekonzern legt die vollständigen, vorläufig ungeprüften Zahlen für Q4 und das Geschäftsjahr 2025 vor. Nach dem Trading Update von Anfang Januar geht es jetzt um die Details – und vor allem um den Ausblick für 2026. Denn genau der dürfte entscheiden, ob die jüngste Stabilisierung trägt oder nur eine kurze Verschnaufpause war.

Was bisher bekannt ist

Im Trading Update vom 9. Januar hatte TeamViewer bereits Eckdaten geliefert. Umsatz und wiederkehrende Erlöse wuchsen – allerdings gebremst von Währungseffekten, vor allem beim EUR/USD.

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Wichtige Punkte aus dem Update:

  • Pro-forma-Umsatz 2025: rund 767 Mio. Euro (ca. +5% währungsbereinigt)
  • IFRS-Umsatz 2025: rund 747 Mio. Euro
  • ARR (Annual Recurring Revenue): rund 760 Mio. Euro (ca. +2% pro forma, währungsbereinigt)
  • Währungseffekte: belasteten den ausgewiesenen ARR
  • Zwei größere Deals: zusammen rund 10 Mio. Euro TCV und etwa 3 Mio. Euro ARR-Beitrag

Enterprise zieht – 1E soll gedreht haben

Auffällig im Januar-Update: Das Enterprise-Geschäft lieferte laut Unternehmen ein „sehr starkes“ viertes Quartal. Gleichzeitig stand die 1E-Tochter, die TeamViewer im Dezember 2024 für 719 Mio. US-Dollar übernommen hatte, besonders im Fokus. Q4 2025 wurde als Turnaround-Quartal beschrieben – mit sequenziellem ARR-Wachstum.

Genau hier werden die morgigen Zahlen spannend: Wie viel davon ist kurzfristige Dynamik, und wie belastbar ist der Trend über beide Einheiten hinweg?

Margenziel und Kurslage: Der Markt bleibt vorsichtig

TeamViewer hatte im Update die Guidance für die bereinigte EBITDA-Marge von rund 44% (pro forma) für 2025 bestätigt. Ob dieses Ziel tatsächlich erreicht wurde, zeigt sich mit den Q4/FY-Zahlen am 10. Februar.

An der Börse ist die Lage trotz kleiner Erholung weiter angespannt: Der Kurs liegt heute bei 5,92 Euro nach 5,71 Euro am Freitag. Auf 12 Monate steht allerdings ein Minus von 48,70%. Der RSI (14 Tage) bei 27,6 deutet zudem auf eine überverkaufte Lage hin – passend zu einem Titel, der nach dem Absturz vom 52-Wochen-Hoch (13,42 Euro) weiter nach einem tragfähigen Boden sucht.

Die entscheidende Frage für morgen: Kommt zur bestätigten Marge auch ein Ausblick, der das Wachstum glaubwürdig stützt?

Partnerschaft mit Thrive als operatives Signal

Parallel zur Bilanzvorlage meldete TeamViewer Ende Januar eine neue Kooperation mit dem US-Managed-Service-Provider Thrive. Ziel ist es, TeamViewers Digital Employee Experience (DEX)-Fähigkeiten in Thrives Managed-Services-Plattform zu integrieren. Das wirkt wie ein operatives Signal, ändert aber kurzfristig wenig: Für die Marktreaktion morgen bleiben Zahlen, Segmentdetails und der 2026er-Ausblick der Taktgeber.

Am 10. Februar 2026 folgen Q4-/FY-2025-Ergebnisse samt Analysten-Call; der nächste feste Termin danach ist der Geschäftsbericht am 18. März 2026. Wer auf mehr Klarheit zur 1E-Entwicklung und zur Guidance für 2026 setzt, bekommt damit innerhalb weniger Wochen zwei wichtige Datenpunkte.

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