Goldman Sachs stockt bei TeamViewer auf – und das ausgerechnet jetzt. Während die Aktie des Software-Unternehmens seit Monaten unter Druck steht, nutzt die US-Investmentbank offenbar die Schwäche für einen Ausbau ihrer Position. Die Meldung kommt zu einem strategisch interessanten Zeitpunkt: In wenigen Tagen stehen die finalen Geschäftszahlen für 2025 an.

Die wichtigsten Fakten:
- Goldman Sachs hat am 27. Januar 2026 eine meldepflichtige Schwelle überschritten
- TeamViewer veröffentlicht am 10. Februar die vollständigen Jahreszahlen 2025
- Das vorläufige Update vom Januar signalisierte bereits die Zielerreichung
- Die Aktie notiert nahe ihrem 52-Wochen-Tief bei 5,45 Euro

Was hinter dem Einstieg steckt

Die offizielle Stimmrechtsmitteilung vom 2. Februar 2026 bestätigt: Goldman Sachs hat ihre Gesamtposition bei TeamViewer erhöht. Die Beteiligung setzt sich aus direkt gehaltenen Aktien und verschiedenen Finanzinstrumenten zusammen. Solche Bewegungen institutioneller Investoren gelten als wichtiger Indikator – besonders in einer Phase, in der die Aktie mit einem Minus von über 52 Prozent binnen Jahresfrist massiv an Wert verloren hat.

Bemerkenswert ist das Timing: Goldman positioniert sich kurz vor der entscheidenden Zahlenvorlage. Das könnte darauf hindeuten, dass die Bank mit positiven Überraschungen oder zumindest einem robusten Ausblick für 2026 rechnet.

Neue Partnerschaft als Wachstumstreiber

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Ende Januar hatte TeamViewer eine Kooperation mit dem US-IT-Dienstleister Thrive bekanntgegeben. Kern der Zusammenarbeit ist die Stärkung von Lösungen im Bereich Digital Employee Experience. Ziel: IT-Probleme bei Endgeräten sollen proaktiv erkannt und automatisiert behoben werden. Die Partnerschaft könnte dem Unternehmen Zugang zu neuen Kundengruppen in den USA verschaffen.

Ob diese strategische Weichenstellung bereits in den Zahlen für 2025 sichtbar wird, dürfte sich am 10. Februar zeigen. Das vorläufige Update vom 9. Januar hatte immerhin bestätigt, dass TeamViewer die eigene Jahresprognose erreicht hat.

Entscheidende Woche steht bevor

Die kommenden Tage werden für Anleger richtungsweisend. Am 10. Februar legt TeamViewer die kompletten Ergebnisse für Q4 und das Gesamtjahr 2025 vor. Der Markt richtet sein Augenmerk dabei weniger auf die Vergangenheit als vielmehr auf den Ausblick des Managements für das laufende Geschäftsjahr. Sollte der Vorstand überzeugende Wachstumsperspektiven präsentieren, könnte dies die zuletzt angeschlagene Aktie stabilisieren. Die Hauptversammlung am 2. Juni 2026 wird dann zeigen, ob die strategischen Maßnahmen bei den Aktionären auf Zustimmung stoßen.

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