Die TeamViewer-Aktie hat schmerzhafte zwölf Monate hinter sich und notiert in Schlagdistanz zum Jahrestief. Doch ausgerechnet in dieser Phase der Schwäche meldet sich Goldman Sachs zurück. Die US-Investmentbank hat ihre Beteiligung signifikant ausgebaut und die meldepflichtige Schwelle von fünf Prozent überschritten. Positionieren sich die Amerikaner hier für eine Gegenbewegung kurz vor den Jahreszahlen?

  • Anteil erhöht: Goldman Sachs hält nun 5,37 Prozent der Stimmrechte (zuvor 4,31 Prozent).
  • Derivate-Fokus: Der Großteil der Position wird über Finanzinstrumente abgebildet.
  • Kursentwicklung: Die Aktie verlor auf Jahressicht knapp 50 Prozent an Wert.
  • Termin: Am 10. Februar 2026 folgen die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025.

Wette über Finanzinstrumente

Der Ausbau der Position erfolgt nicht primär über den direkten Aktienkauf. Wie aus der Stimmrechtsmitteilung hervorgeht, hält Goldman Sachs lediglich 0,78 Prozent der Anteile direkt. Der Löwenanteil von 4,59 Prozent entfällt auf Finanzinstrumente. Dazu zählen Rückübertragungsansprüche aus verliehenen Wertpapieren, Swaps sowie Call-Warrants. Marktbeobachter werten solche Strukturen oft als Absicherung oder spekulative Positionierung, weniger als langfristiges strategisches Investment. Stichtag für die Schwellenberührung war der 27. Januar 2026.

Bodenbildung gesucht

Das Timing der Transaktion ist auffällig. Mit einem Schlusskurs von 5,73 Euro am Montag notiert das Papier nur knapp über dem erst kürzlich markierten 52-Wochen-Tief bei 5,41 Euro. Der Kursverlust der letzten zwölf Monate summiert sich auf rund 50 Prozent.

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Technisch wirkt der Titel derzeit angeschlagen, aber möglicherweise überverkauft: Der RSI-Indikator liegt mit einem Wert von 27,6 im unteren Extrembereich. Zudem handelt die Aktie derzeit leicht unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 5,80 Euro. Dass Goldman Sachs in diesem Umfeld das Engagement ausweitet, könnte als Signal gewertet werden, dass auf dem aktuellen Niveau zumindest kurzfristiges Erholungspotenzial gesehen wird.

Zahlenwerk entscheidet

Die taktische Positionierung der Großbank erfolgt unmittelbar vor dem wichtigsten Termin des ersten Quartals. Am 10. Februar 2026 wird TeamViewer den Bericht für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 vorlegen. Anleger erwarten hier Klarheit über die operative Entwicklung und den Ausblick. Sollten die Zahlen positiv überraschen, könnte die Aktie den Boden bei 5,40 Euro festigen und den Widerstand am 50-Tage-Durchschnitt testen.

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