Take-Two Aktie: Chaos bei den Quartalszahlen
Take-Two Interactive sorgt für Verwirrung an der Börse. Die Aktie des Grand Theft Auto-Publishers schloss am Dienstag bei 212,17 US-Dollar – ein Minus von 4,35 Prozent. Doch was zunächst nach einem klaren Rückschlag aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als widersprüchliches Zahlenwerk.
Das Unternehmen meldete für das vierte Quartal einen Nettoverlust von 92,9 Millionen US-Dollar oder 0,50 US-Dollar je Aktie. Das klingt dramatisch, ist aber deutlich besser als die 125,2 Millionen US-Dollar Verlust aus dem Vorjahreszeitraum. Der operative Verlust schrumpfte sogar von 132,1 Millionen auf nur noch 38,7 Millionen US-Dollar.
Umsatzsprung dank NBA 2K26 und GTA V
Die Erlöse kletterten kräftig: Der Gesamtumsatz stieg von 1,36 Milliarden auf 1,70 Milliarden US-Dollar. Besonders die Game-Einnahmen legten deutlich zu – von 1,24 Milliarden auf 1,57 Milliarden US-Dollar. Haupttreiber waren NBA 2K26, Grand Theft Auto Online sowie der Dauerbrenner Grand Theft Auto V. Auch Titel wie Red Dead Redemption 2 und WWE 2K25 trugen zum Wachstum bei.
Die Net Bookings – ein wichtiger Indikator für die tatsächliche Nachfrage – übertrafen mit 1,757 Milliarden US-Dollar die Analystenschätzungen von 1,59 Milliarden deutlich. Ein Plus von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Ausblick angehoben – Anleger bleiben skeptisch
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Take-Two hob seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026 an. Das Unternehmen erwartet nun Bookings zwischen 6,68 und 6,7 Milliarden US-Dollar – deutlich über dem Konsens von 6,48 Milliarden. Beim bereinigten Gewinn je Aktie peilt das Management 3,75 bis 3,85 US-Dollar an, Analysten hatten nur 3,39 US-Dollar auf dem Zettel.
Doch warum der Kursrückgang trotz dieser positiven Signale? Die Erklärung liegt möglicherweise in den widersprüchlichen Gewinnzahlen. Während das bereinigte Ergebnis mit 1,23 US-Dollar je Aktie die Erwartungen von 0,83 US-Dollar übertraf, verfehlte das GAAP-Ergebnis die Schätzungen um 1,33 US-Dollar.
GTA VI als Heilsbringer?
CEO Strauss Zelnick setzt große Hoffnungen auf Grand Theft Auto VI, dessen Launch für November angesetzt ist – nach zweimaliger Verschiebung. Das Management rechnet für das Geschäftsjahr 2027 mit Rekord-Bookings und will damit eine neue finanzielle Basis schaffen.
Ob diese Rechnung aufgeht, bleibt abzuwarten. Die Aktie hat in den letzten drei Monaten 8,55 Prozent verloren, liegt aber im 12-Monats-Vergleich noch mit 15,6 Prozent im Plus. Die Anleger scheinen zwischen Hoffnung auf den GTA-VI-Blockbuster und Skepsis über die aktuelle Ertragslage hin- und hergerissen.
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