Nach einem Jahr zum Vergessen und einer Halbierung des Börsenwerts blicken Anleger gespannt auf den 10. Februar. Der Software-Konzern aus Göppingen legt an diesem Tag seine vollständigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vor. Zwar bestätigte ein vorläufiges Update die Prognose, doch die Aktie notiert weiterhin gefährlich nahe am Jahrestief. Gelingt mit den finalen Daten die Stabilisierung?

Wichtige Eckdaten im Überblick:

  • Termin: 10. Februar 2026 (Q4/FY Ergebnisse)
  • Umsatz 2025 (pro forma): ca. 767 Mio. € (+5 % währungsbereinigt)
  • Kursentwicklung 12 Monate: -50,48 %
  • RSI (14 Tage): 27,6 (Überverkauft)

Prognose erfüllt, Kurs fällt

Bereits am 9. Januar lieferte das Management einen ersten Einblick in die Bücher. Mit einem pro-forma-Umsatz von rund 767 Millionen Euro und einer bereinigten EBITDA-Marge von etwa 44 Prozent liegt das Unternehmen im Rahmen der eigenen Erwartungen. Währungsbereinigt kletterten die jährlich wiederkehrenden Umsätze (ARR) um zwei Prozent auf 760 Millionen Euro. Ohne die negativen Währungseffekte, insbesondere durch das Euro-Dollar-Verhältnis, hätte dieser Wert sogar am oberen Ende der Guidance gelegen.

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Trotz dieser soliden Pflichterfüllung finden die Papiere keinen Halt. Der Markt straft den MDAX-Titel weiter ab. Mit einem Schlusskurs von 5,66 Euro am Freitag notiert die Aktie kaum noch über dem 52-Wochen-Tief von 5,41 Euro. Der massive Abstand von fast 29 Prozent zur 200-Tage-Linie verdeutlicht den intakten langfristigen Abwärtstrend.

Lichtblick im Enterprise-Segment

Hoffnungsträger für eine operative Wende bleibt das Geschäft mit Großkunden. Hier verzeichnete die Tochtergesellschaft 1E im vierten Quartal erstmals wieder sequenzielles Wachstum bei den wiederkehrenden Umsätzen. Zwei strategische Vertragsabschlüsse mit einem Gesamtvolumen von zehn Millionen Euro untermauern, dass die Lösungen im Enterprise-Bereich weiterhin gefragt sind. Diese Entwicklung muss sich nun in den kommenden Quartalen verstetigen, um die Skepsis am Markt zu entkräften.

Der niedrige RSI-Wert von 27,6 signalisiert derweil eine stark überverkaufte Situation. Charttechnisch könnte dies kurzfristig Raum für eine Gegenbewegung bieten, sofern keine neuen negativen Nachrichten folgen.

Mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts am 10. Februar richtet sich der Fokus nun vollständig auf den Ausblick. Entscheidend wird sein, welche Ziele das Management für 2026 ausgibt und wie die Integration der Zukäufe voranschreitet. Nur eine überzeugende Guidance dürfte ausreichen, um das Vertrauen der Investoren nachhaltig zurückzugewinnen.

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