Fast jedes „Gehirn“ moderner Roboter stammt aus den Fabriken von TSMC. Chairman C.C. Wei bezifferte den Marktanteil bei hochspezialisierten KI-Chips für die Robotik jüngst auf beeindruckende 95 Prozent. Damit untermauert der Branchenprimus seine Vormachtstellung in einer der wichtigsten Schlüsseltechnologien der kommenden Jahre.

Dominanz im Foundry-Markt

Während einer Rede am 21. März betonte Wei, dass TSMC das technologische Rückgrat für die kognitive Verarbeitung in der Robotik bildet. Für den praktischen Einsatz, etwa in der professionellen Pflege, sei nicht die reine Beweglichkeit, sondern die komplexe Rechenleistung entscheidend. Diese Dominanz spiegelt sich in den harten Marktdaten wider: Im Jahr 2025 baute TSMC seinen Anteil am globalen Markt für Auftragsfertigung auf fast 70 Prozent aus und vergrößerte den Abstand zum Konkurrenten Samsung signifikant.

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Trotz dieser marktbeherrschenden Stellung gibt es Reibungspunkte. Die enorme Nachfrage nach KI-Servern führt zu Engpässen bei speziellen Fertigungsverfahren wie der CoWoS-Verpackung. Dies veranlasst Großkunden wie Nvidia und AMD dazu, ihre Lieferketten stärker zu diversifizieren.

Können die geplanten Rekordinvestitionen für 2026 die drohenden Kapazitätsengpässe bei der CoWoS-Verpackung rechtzeitig auflösen? Das Management setzt hierfür auf ein Budget, das die Ausgaben des Vorjahres nochmals übertrifft. Ziel ist der massive Ausbau modernster Fertigungstechnologien, um die technologische Führung durch Innovationen zu behaupten und die steigende Nachfrage aus Rechenzentren zu bedienen.

Charttechnik: Aktie atmet durch

An der Börse sorgten die Nachrichten zuletzt für leichte Gewinnmitnahmen. Die Aktie beendete den Handel am Freitag bei 1.840,00 TWD, was einem Tagesminus von 3,41 Prozent entspricht. Trotz dieses kurzfristigen Rücksetzers notiert das Papier mit einem Plus von rund 16,1 Prozent seit Jahresbeginn weiterhin deutlich über seinem 200-Tage-Durchschnitt von etwa 1.419 TWD.

Mit einem RSI von 37,5 nähert sich der Titel zudem einer Zone, die technisch als überverkauft gilt und oft das Interesse antizyklischer Käufer weckt. Die strategische Bedeutung von Rechenkapazitäten als knappe Ressource bleibt das zentrale Argument für die Bewertung. Die zeitnahe Umsetzung der Kapazitätserweiterungen entscheidet nun darüber, ob TSMC die Abwanderungstendenzen der Top-Kunden erfolgreich begrenzen kann.

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