Super Micro Computer steht weiter unter Druck. Nach einer kurzen Rally Mitte Januar setzt sich die Abwärtsbewegung fort – am Freitag verlor die Aktie weitere 2,31 Prozent auf 31,70 Dollar. Die Frage ist: Wie tief kann es noch gehen? Denn während die Hoffnung auf eine Erholung durch starke Zahlen von TSMC kurzzeitig aufkeimte, überwiegen die fundamentalen Probleme des Serverherstellers.

TSMC-Euphorie verpufft schnell

Der Kurssprung von fast 11 Prozent am 16. Januar hatte wenig mit Super Micro selbst zu tun. Auslöser war der beeindruckende Quartalsbericht des Chip-Giganten TSMC, der eine ungebrochene Nachfrage nach KI-Chips signalisierte. Die Logik der Anleger: Mehr Chips bedeuten mehr Server – und damit mehr Geschäft für Super Micro.

Doch diese Rechnung greift zu kurz. Denn das Unternehmen kämpft mit hausgemachten Problemen, die ein höheres Chip-Angebot allein nicht lösen kann.

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Die Zahlen sprechen eine klare Sprache

Der Blick auf das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 offenbart das Dilemma: Der Umsatz brach um 15,5 Prozent auf rund 5,02 Milliarden Dollar ein – deutlich unter den Erwartungen von 6,09 Milliarden Dollar. Trotz eines vollen Auftragsbuchs schafft es Super Micro nicht, die Erwartungen zu erfüllen.

Besonders besorgniserregend: Die Bruttomargen stehen unter massivem Druck. Höhere Kosten für neue Produktplattformen und Schwächen in der Lieferkette fressen die Profitabilität auf. Goldman Sachs hat das mit einem Verkaufsrating und einem Kursziel von 26 Dollar deutlich gemacht – was weiteres Abwärtspotenzial bedeuten würde.

Entscheidung naht

Am 3. Februar folgen die Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026. Anders als in vorherigen Quartalen blieb eine Gewinnwarnung bislang aus – was manche als positives Signal werten. Doch die technische Lage spricht eine andere Sprache: Die Aktie notiert unter ihren wichtigen gleitenden Durchschnitten und fast 48 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von rund 61 Dollar.

Die nächsten Wochen werden zeigen, ob Super Micro die Trendwende einleiten kann oder die Talfahrt weitergeht.

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