Super Micro Computer befindet sich in einer schwierigen Gemengelage. Während starke Signale aus der Halbleiterindustrie zuletzt für Kauflaune sorgten, treten Analysten an der Wall Street kräftig auf die Bremse. Investoren stehen vor der Entscheidung: Folgt man dem optimistischen KI-Trend oder den Warnungen vor schwacher Profitabilität?

Der TSMC-Effekt

Mitte Januar zeigte sich die Aktie plötzlich vital und verzeichnete bei hohem Handelsvolumen einen Kurssprung von fast 11 Prozent. Verantwortlich für diesen Schub war jedoch keine eigene Unternehmensmeldung, sondern der Quartalsbericht von TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Co.).

Der wichtigste Zulieferer der Chipbranche prognostizierte eine weiterhin massive Nachfrage nach KI-Chips. Diese Nachricht wirkte wie ein starkes Signal für den gesamten Infrastruktur-Sektor. Die Marktlogik ist simpel: Wenn die Nachfrage nach Chips steigt, wird auch die Hardware benötigt, in der diese verbaut werden – ein Kerngeschäft von Super Micro. Die Sorge vor einer abflauenden KI-Konjunktur wich kurzzeitig neuer Zuversicht.

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Gegenwind von der Wall Street

Trotz dieser positiven Branchenimpulse bleibt die Expertenseite skeptisch. Mehrere Analystenhäuser haben ihre Einschätzungen jüngst nach unten korrigiert oder warnen explizit vor Risiken.

  • Citi: Die Bank senkte ihr Kursziel von 48 auf 39 US-Dollar, behielt aber das Rating "Neutral" bei.
  • Goldman Sachs: Deutlich pessimistischer fällt die neue Einschätzung von Goldman Sachs aus. Die Investmentbank startete die Bewertung der Aktie direkt mit einer Verkaufsempfehlung ("Sell") und einem Kursziel von lediglich 26 US-Dollar.

Das Hauptargument der Kritiker: Zwar besitzt Super Micro eine starke Position im Markt für KI-Server, doch es fehlt an Klarheit bezüglich der zukünftigen Gewinnentwicklung. Die Profitabilität bereitet den Experten deutlich mehr Sorgen als die reine Umsatzentwicklung.

Zahlenvorlage als Richtungsweiser

Die Diskrepanz zwischen der kurzfristigen Kurs-Erholung und den fundamentalen Bedenken der Analysten sorgt für eine hohe Unsicherheit. Aktuell notiert die Aktie mit 31,70 US-Dollar knapp 48 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch.

Alle Augen richten sich nun auf den 3. Februar 2026. An diesem Datum wird das Unternehmen seine Ergebnisse für das zweite Geschäftsquartal vorlegen. Diese Zahlen müssen zeigen, ob die bestätigten Umsatzziele für das Geschäftsjahr 2026 auch profitabel erreicht werden können. Erst dieser Bericht wird klären, ob die jüngste Erholung fundamental gerechtfertigt war oder ob die skeptischen Kursziele der Analysten die Realität besser abbilden.

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