Super Micro Aktie: Goldman warnt
Super Micro Computer steht unter Druck. Goldman Sachs hat die Aktie am Mittwoch mit „Sell" eingestuft – und damit ein klares Signal gegen den Strom gesetzt. Während das Unternehmen mit Rekordaufträgen im KI-Server-Geschäft punktet, sieht die Investmentbank ein fundamentales Problem: Die Profitabilität bröckelt gefährlich.
Margen im freien Fall
Die Analyse von Goldman-Sachs-Expertin Katherine Murphy bringt die Schwachstelle auf den Punkt: Super Micros Bruttomarge hat sich in den vergangenen drei Jahren halbiert – auf nur noch 9,5 Prozent. Das ist bemerkenswert niedrig für einen Technologiekonzern und spiegelt den brutalen Preiskampf im KI-Server-Markt wider.
Der Grund: Super Micro gewinnt zwar große Aufträge, insbesondere von kleineren Cloud-Anbietern und sogenannten Neocloud-Kunden. Doch diese Deals sind „margin dilutive" – sie treiben zwar den Umsatz, fressen aber die Gewinnspanne auf. Goldman liegt mit seinen Gewinnschätzungen rund 10 Prozent unter dem Konsens der Analysten und sieht „begrenzte Sichtbarkeit", wann sich die Margen erholen könnten.
Wettbewerb verschärft sich
Die Margenerosion kommt nicht von ungefähr. Etablierte Größen wie Dell und HPE drängen massiv in den KI-Server-Markt und setzen Super Micro unter Druck. Das Unternehmen sitzt zwischen zwei Stühlen: Auf der einen Seite mächtige Zulieferer, auf der anderen Seite eine konzentrierte Kundenbasis. Spielraum für Preiserhöhungen? Kaum vorhanden.
Dabei hatte Super Micro erst kürzlich seine Umsatzprognose auf mindestens 36 Milliarden Dollar für das Geschäftsjahr angehoben und einen Rekord-Auftragsbestand gemeldet. Doch Goldman lenkt den Fokus auf die entscheidende Frage: Was bringen diese Umsätze unterm Strich?
Bewährungsprobe im Februar
Die nächsten Quartalszahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 werden voraussichtlich Anfang bis Mitte Februar erwartet. Dann muss das Management liefern – und vor allem erklären, wie es die Profitabilität stabilisieren will. Die „Sell"-Einstufung einer Großbank wie Goldman Sachs wiegt schwer und dürfte für anhaltende Volatilität sorgen.
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