Renk Aktie: Nervosität vor Zahlen
Die Aktie der Renk Group steht unmittelbar vor der Veröffentlichung der Jahresergebnisse spürbar unter Druck. Obwohl die Auftragsbücher des Augsburger Panzergetriebe-Spezialisten prall gefüllt sind, dominieren am Markt derzeit Gewinnmitnahmen und technische Verkaufssignale. Anleger stellen sich die Frage: Bietet der Rücksetzer eine günstige Einstiegsgelegenheit oder drohen am 5. März Enttäuschungen?
Charttechnik trübt sich ein
In dieser Woche haben die Bären das Ruder übernommen. Der Kurs rutschte im XETRA-Handel zeitweise auf rund 57 Euro ab und verzeichnet auf Wochensicht ein Minus von über 6 Prozent. Technisch wiegt besonders schwer, dass die Aktie nun nicht nur unter der 50-Tage-Linie notiert, sondern auch den Abstand zum langfristigen 200-Tage-Durchschnitt (63,80 Euro) vergrößert hat. Das 52-Wochen-Hoch vom Oktober, das bei fast 89 Euro lag, ist damit in weite Ferne gerückt. Marktbeobachter werten die aktuelle Schwäche primär als Positionierung vor dem wichtigen Bilanztermin.
Fundamentale Stärke vs. Kursverlauf
Der Diskrepanz zwischen Aktienkurs und operativer Entwicklung könnte kaum größer sein. Die zuletzt gemeldeten Neunmonatszahlen wiesen ein Umsatzplus von über 19 Prozent und einen Rekordauftragsbestand von 6,4 Milliarden Euro aus. Das Management hatte die Jahresprognose für 2025 bestätigt, was einen Umsatz von über 1,3 Milliarden Euro in Aussicht stellt. Zudem sorgt das US-Geschäft für positive Schlagzeilen: Erst kürzlich sicherte sich die amerikanische Tochtergesellschaft Aufträge im Wert von über 50 Millionen US-Dollar für Ersatzteile und Flottenmodernisierungen, flankiert von einem bedeutenden US-Army-Vertrag im Januar.
Analysten bleiben optimistisch
Trotz der momentanen Kurskorrektur halten Analysten an ihren positiven Einschätzungen fest. Investmentbanken wie JPMorgan, Jefferies und die Deutsche Bank bestätigten im Februar ihre Kaufempfehlungen. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit gut 72 Euro deutlich über dem aktuellen Niveau. Diese Diskrepanz legt nahe, dass die Experten die derzeitige Schwäche eher als temporäre Delle und nicht als strukturelles Problem des Verteidigungssektors betrachten.
Der kommende Mittwoch, der 5. März, wird für den weiteren Kursverlauf entscheidend sein. Liefert Renk im Rahmen der Bilanzpressekonferenz Zahlen am oberen Ende der Erwartungen und bekräftigt die Mittelfristziele bis 2030, könnte dies den nötigen Impuls für eine Bodenbildung liefern. Enttäuscht der Ausblick hingegen, dürfte sich der seit Januar anhaltende Abwärtstrend weiter verfestigen.
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