Der weltgrößte unternehmerische Bitcoin-Halter steht unter massivem Druck. Nach einem scharfen Preisverfall der Kryptowährung rutschte das riesige Portfolio des Konzerns kurzzeitig tief in die roten Zahlen – die nicht realisierten Verluste näherten sich der Milliarden-Marke. Während der Aktienkurs auf ein neues Mehrjahrestief fällt, wachsen am Markt die Zweifel an der aggressiven Akkumulationsstrategie des Managements.

Ungünstiges Timing beim Nachkauf

Das Timing für die jüngste Transaktion hätte kaum schlechter ausfallen können. Erst am 2. Februar gab das Unternehmen bekannt, weitere 855 Bitcoin für rund 75,3 Millionen US-Dollar erworben zu haben. Der durchschnittliche Kaufpreis lag dabei bei stattlichen 87.974 US-Dollar. Kurz nach Abschluss dieses Kaufs korrigierte der Kryptomarkt jedoch heftig, und der Bitcoin-Kurs fiel erstmals seit April 2025 unter die Marke von 75.000 US-Dollar.

Bilanz auf der Kippe

Diese Volatilität hat gravierende Auswirkungen auf die Bewertung der Unternehmensreserven. Mit einem aktuellen Gesamtbestand von 713.502 Bitcoin und einem durchschnittlichen Einkaufspreis von 76.052 US-Dollar bewegt sich das Portfolio auf einer Rasierklinge. Der Kursrutsch am Wochenende sorgte kurzzeitig für nicht realisierte Verluste von fast einer Milliarde US-Dollar, bevor sich der Bitcoin-Preis leicht erholte.

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Die Zahlen im Überblick:
* Gesamtbestand: 713.502 BTC
* Investiertes Kapital: ca. 54,26 Mrd. USD
* Durchschnittskosten: 76.052 USD pro Bitcoin
* Aktueller Status: Nur knapp über der Gewinnschwelle (Breakeven)

Aktie markiert Tiefststand

Die Börse reagierte prompt auf die steigenden Risiken. Die Aktie rutschte im vorbörslichen Handel am Montag auf 138,49 US-Dollar ab und markierte damit ein neues Mehrjahrestief. Dieser Rückgang reiht sich in eine längerfristige Abwärtsbewegung ein: Auf Jahressicht hat das Papier bereits deutlich an Wert eingebüßt und entwickelte sich schwächer als der breite Markt.

Um die fortlaufenden Zukäufe zu finanzieren, greift das Unternehmen tief in die Trickkiste der Kapitalbeschaffung. Zuletzt wurde die Dividende für bestimmte Vorzugsaktien (Series A Preferred Stock) auf 11,25 Prozent angehoben, um frisches Kapital für weitere Bitcoin-Käufe zu generieren – allein im Januar 2026 wurden so über 27.000 Einheiten der Kryptowährung erworben.

Die kommenden Tage dürften nun entscheidend für die Stimmung der Anleger werden. Am 5. Februar legt Strategy die Zahlen für das vierte Quartal vor. Durch geänderte Rechnungslegungsstandards fließen die Wertschwankungen des Bitcoin-Bestands nun direkt in die ausgewiesenen Gewinne ein, was den anstehenden Finanzbericht zum Lackmustest für die Stabilität des Unternehmens macht.

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