Strategy Aktie: 6 Milliarden Dollar vernichtet
Die Papiere des weltweit größten börsennotierten Bitcoin-Halters stehen massiv unter Druck. Im vorbörslichen NASDAQ-Handel sackte der Titel um 7,19 Prozent auf 138,94 US-Dollar ab. Der Grund: Der Bitcoin-Kurs ist seit seinem Rekordhoch im Oktober 2025 um rund 40 Prozent eingebrochen – und reißt damit tiefe Löcher in die Unternehmensbilanz.
Die aggressive Treasury-Strategie, die das Unternehmen verfolgt, entpuppt sich nun als zweischneidiges Schwert. Was in der Aufwärtsphase als geniale Vision gefeiert wurde, entwickelt sich im aktuellen Crash zur massiven Belastung. Das milliardenschwere Bitcoin-Portfolio sitzt auf unrealisierten Verlusten in Höhe von rund 6 Milliarden US-Dollar.
Panikverkäufe erfassen den gesamten Markt
Doch was hat den dramatischen Kursrutsch ausgelöst?
Der Abverkauf begann bei Gold und Silber, löste dann aber eine Kettenreaktion aus, die sich über Aktien, Derivate und Krypto-Assets ausbreitete. Die enge Verflechtung der Märkte verstärkte die Abwärtsbewegung über sämtliche Anlageklassen hinweg. Besonders hart traf es Digitalwährungen: Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowerte stürzten zu Wochenbeginn teils zweistellig ab.
Erschwerend kommt das unsichere makroökonomische Umfeld hinzu. Die Nominierung von Kevin Warsh als künftigem Fed-Chef sorgt für erhebliche Verunsicherung. Warsh strebt eine Bilanzverkürzung der US-Notenbank an – eine geldpolitische Straffung, die als Gift für Bitcoin gilt. Die Digitalwährung hatte bislang stark von der expansiven Fed-Politik profitiert.
Krypto-Aktien im freien Fall
Der Ausverkauf zieht das gesamte Krypto-Ökosystem in Mitleidenschaft. Neben Strategy geraten auch andere kryptonahe Unternehmen unter die Räder: Die Metaplanet-Aktie verlor im Tokioter Handel 7,37 Prozent auf 402 Yen. Coinbase rutschte vorbörslich um 4,38 Prozent auf 186,22 US-Dollar ab, Block gab 1,67 Prozent auf 59,42 US-Dollar nach.
Besonders dramatisch traf es BitMine Immersion Technologies, das nach dem Ether-Einbruch ebenfalls auf Milliardenverlusten sitzt. Die Strategie, massiv in Kryptowährungen zu investieren, erweist sich für die gesamte Branche als Bumerang.
Die Frage drängt sich auf: Hält das Geschäftsmodell einer weiteren Talfahrt stand? Mit einem Bitcoin-Bestand, der nun deutlich unter Wasser liegt, steht die Finanzstabilität des Unternehmens auf dem Prüfstand. Die Anleger haben jedenfalls bereits abgestimmt – mit den Füßen.
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