Coinbase bekommt derzeit gleich von zwei Seiten Gegenwind: Der Kryptomarkt kühlt spürbar ab, und zugleich holt eine Insiderhandels-Klage aus der Zeit des Börsenstarts das Unternehmen wieder ein. Beides trifft die Stimmung rund um die Aktie in einer Phase, in der Anleger nach belastbaren Signalen suchen. Wie viel Substanz steckt hinter den Vorwürfen – und was kann der nächste Zahlenbericht zur Lage im Kryptogeschäft verraten?

Klage darf weiterlaufen

Ein US-Richter hat entschieden, dass eine Klage wegen mutmaßlichen Insiderhandels durch einige Direktoren und Führungskräfte weitergeführt werden kann. Eingereicht wurde sie von einem Investor bereits 2023. Im Kern geht es um Aktienverkäufe rund um das Direct Listing im Jahr 2021.

Wichtig dabei: Der Antrag, das Verfahren abzuweisen, scheiterte zwar. Gleichzeitig verwies das Gericht darauf, dass ein Bericht eines internen Ausschusses eine „überzeugende Darstellung“ liefere, die am Ende auch zugunsten der Beklagten ausfallen könnte. Unterm Strich heißt das: Die juristische Hürde für ein frühes Aus ist genommen – ein Urteil ist damit aber noch längst nicht vorgezeichnet.

Kryptomarkt dreht runter – das trifft auch die Aktie

Parallel zur rechtlichen Baustelle leidet die Aktie unter der breiten Verkaufswelle bei Digital-Assets. Viele Kryptowährungen sind von ihren vorherigen Hochs zurückgekommen, Anleger agieren vorsichtiger. Als ein Signal dafür gelten laut Berichten anhaltende Nettoabflüsse aus Spot-Bitcoin-ETFs – ein Hinweis darauf, dass institutionelle Investoren zuletzt eher Risiko herausgenommen haben.

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Diese Gemengelage ist für Coinbase besonders relevant, weil Marktkorrekturen typischerweise die Aktivität am Markt dämpfen können – und damit auch das Umfeld für Handelsplattformen schwieriger wird.

Einordnung in Zahlen (sparsam):
- Der Kurs liegt aktuell bei 160,88 €.
- Auf 30 Tage steht ein Minus von 36,89% – ein klares Zeichen, wie stark das Umfeld zuletzt gedreht hat.

Blick nach vorn: Quartalszahlen am 12. Februar

Der nächste konkrete Orientierungspunkt steht schon fest: Coinbase will die Zahlen für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025 am Donnerstag, 12. Februar 2026, nach US-Börsenschluss vorlegen. Am selben Tag ist ein Investor-Webcast geplant.

Der Termin ist doppelt wichtig: Zum einen können die Ergebnisse zeigen, wie robust das Geschäft in einem wechselhaften Markt lief. Zum anderen hat das Management dann die Bühne, die Lage der „Digital-Asset-Ökonomie“ aus Unternehmenssicht einzuordnen – genau in einer Phase, in der der Sektor nach der starken Schlussrally 2025 im neuen Jahr in eine Korrektur geraten ist.

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